Kinderwunschklinik in Österreich: alle Kliniken im Überblick
In Österreich findest du im Klinikfinder 11 Kinderwunschkliniken. Fünf davon liegen in Wien. Hier siehst du alle auf einen Blick, mit Adresse und Profil. Dazu erfährst du, was in Österreich erlaubt ist, was deine Krankenkasse zahlt und worauf du bei der Wahl achten solltest.

Alle Kinderwunschkliniken in Österreich
Die Reihenfolge wechselt täglich. Kliniken mit Anzeige stehen gekennzeichnet oben, alle anderen gleichberechtigt. So sortieren wir
Kliniken nach Stadt: Wien 5 · Graz 1 · Innsbruck 1 · Klagenfurt 1 · Linz 1 · Wels 1 · Thalheim bei Wels 1
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Städte in Österreich mit eigener Seite: Wien
Was in Österreich erlaubt ist
Das österreichische Fortpflanzungsmedizingesetz erlaubt seit 2015 mehr als das deutsche:
- Eizellspende ist erlaubt, wenn du selbst keine fruchtbaren Eizellen hast und bei Beginn der Behandlung unter 45 bist. Die Spenderin ist mindestens 18 und spendet vor ihrem 30. Geburtstag. Sie erhält kein Geld, nur ihre Auslagen.
- Samenspende ist erlaubt, wenn der Samen deines Partners nicht zeugungsfähig ist oder ihr ein Frauenpaar seid.
- Die Spende ist nicht anonym. Das Kind kann ab 14 erfahren, wer die Spenderin oder der Spender ist.
- Wer behandelt wird: Ehepaare, eingetragene Partnerschaften, unverheiratete Paare und Frauenpaare. Es braucht einen medizinischen Grund. Single-Frauen können sich nach geltendem Recht nicht behandeln lassen. Darüber berät derzeit der Verfassungsgerichtshof.
- PID ist nur in drei Fällen erlaubt: nach mindestens drei Transfers ohne Schwangerschaft, nach mindestens drei Fehl- oder Totgeburten, die mit hoher Wahrscheinlichkeit eine genetische Ursache hatten, oder bei Gefahr einer schweren Erbkrankheit.
- Leihmutterschaft ist verboten.
- Eizellen ohne medizinischen Grund einfrieren (Social Freezing) ist noch verboten. Der Verfassungsgerichtshof hat das Verbot aufgehoben, es fällt spätestens Ende März 2027 weg.
Zahlt die Krankenkasse eine Behandlung in Österreich?
Eine IVF oder ICSI in einem anderen EU-Land kann deine gesetzliche Krankenkasse bezuschussen. Dafür gelten dieselben Regeln wie in Deutschland:
- Ihr seid verheiratet und verwendet eigene Ei- und Samenzellen.
- Die Frau ist mindestens 25 und unter 40 Jahre alt, der Mann mindestens 25 und unter 50.
- Die Kasse übernimmt 50 Prozent der genehmigten Kosten für bis zu drei Versuche. Sie zahlt höchstens so viel wie für eine Behandlung in Deutschland.
- Vorher brauchst du eine Beratung bei einer Ärztin oder einem Arzt, die dich nicht selbst behandeln.
- Deine Kasse muss den Behandlungsplan vor Beginn genehmigen. Sie kann verlangen, dass die Klinik die deutschen Vorgaben bestätigt.
Eine Eizellspende oder Samenspende zahlt die Kasse nicht. Reise und Unterkunft zahlst du selbst.
Österreichischer IVF-Fonds: Er zahlt 70 Prozent einer IVF oder ICSI, nur in Vertragskliniken, bei bestimmten Ursachen der Unfruchtbarkeit und für höchstens vier Versuche. Die Frau muss unter 40 sein. Ihr müsst beide in Österreich krankenversichert sein, und mindestens eine oder einer von euch hat den Hauptwohnsitz in Österreich. Wohnt ihr beide in Deutschland, gilt der Fonds für euch nicht.
Mehr dazu: Wie hoch sind die Kosten für eine Kinderwunsch-Behandlung im Ausland wirklich?
So findest du die passende Klinik in Österreich
- Erreichbarkeit: In der Stimulationsphase musst du oft mehrmals pro Woche zum Ultraschall. Frag, ob das bei deiner Ärztin in Deutschland möglich ist.
- Erstgespräch: Achte darauf, ob du dich ernst genommen fühlst und deine Fragen Platz haben.
- Behandlungen: Brauchst du mehr als IVF oder ICSI, frag gezielt nach. Im Klinikfinder kannst du nach Leistungen filtern.
- Kosten: Lass dir vor Beginn einen schriftlichen Kostenplan geben. Frag, ob Medikamente im Preis enthalten sind.
- Erfahrungen: Lies Berichte anderer Patientinnen auf den Klinikprofilen.
Häufige Fragen
Wie viele Kinderwunschkliniken gibt es in Österreich?
Im Klinikfinder findest du 11 Kliniken in Österreich, davon 5 in Wien.
Ist die Eizellspende in Österreich erlaubt?
Ja, seit 2015. Du musst bei Beginn der Behandlung unter 45 sein und selbst keine fruchtbaren Eizellen haben.
Erfährt das Kind, wer die Spenderin ist?
Ja. Ab 14 kann das Kind Auskunft über die Spenderin oder den Spender verlangen.
Kann ich mich als Single-Frau in Österreich behandeln lassen?
Nach geltendem Recht nicht. Der Verfassungsgerichtshof prüft diese Regel gerade (Stand Oktober 2026).
Zahlt der österreichische IVF-Fonds auch für Paare aus Deutschland?
Nur wenn ihr beide in Österreich krankenversichert seid und mindestens eine oder einer von euch den Hauptwohnsitz in Österreich hat.
Über mich

Ich bin Claudia Remsing. Zehn Jahre lang habe ich selbst gehofft und gebangt. Auch ich habe eine Kinderwunschklinik gesucht. Damals fehlte mir ein unabhängiger Überblick. Deshalb habe ich den Klinikfinder ins Leben gerufen. Mit dem Klinikfinder musst du deine Klinik nicht allein suchen. Jeder Erfahrungsbericht hilft anderen bei ihrer Wahl. Über jeden freue ich mich sehr. Mehr über mich
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Stand der Angaben: 24. Oktober 2026. Wir haben die Angaben mit den unten genannten Quellen abgeglichen. Gesetze, Kassenleistungen und Förderregeln ändern sich. Diese Seite gibt dir einen allgemeinen Überblick. Sie ersetzt keine Rechtsberatung, keine ärztliche Beratung und keine Auskunft deiner Krankenkasse. Prüfe vor deiner Entscheidung die aktuellen Bedingungen bei deiner Krankenkasse, der Klinik oder der zuständigen Behörde. Du hast einen Fehler entdeckt? Schreib uns.
Quellen: Fortpflanzungsmedizingesetz FMedG, BGBl. Nr. 275/1992 in der geltenden Fassung (RIS) · oesterreich.gv.at: Medizinisch unterstützte Fortpflanzung (Stand 01.01.2026) · IVF-Fonds-Gesetz § 4 · Verfassungsgerichtshof G 52/2024 (06.10.2025) · Europäisches Verbraucherzentrum Deutschland (Stand 01.04.2026). Stand: 24.10.2026.











