Kei­ne Ein­nis­tung nach Trans­fer: Ursa­chen und Behand­lung bei wie­der­hol­tem Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen

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Keine Einnistung nach Transfer


Viel­leicht hast du schon meh­re­re Behand­lungs­zy­klen mit In-vitro-Fer­ti­li­sa­ti­on (IVF) oder Intra­zy­to­plas­ma­ti­sche Sper­mi­en­in­jek­ti­on (ICSI) hin­ter dir und stellst dir die Fra­gen: “War­um hat es noch nicht geklappt? Wie­so gibt es kei­ne Ein­nis­tung nach Trans­fer?”

Eine Ant­wort könn­te das wie­der­hol­te Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen sein, bei dem der Embryo Schwie­rig­kei­ten hat, sich in der Gebär­mut­ter ein­zu­nis­ten.

Wor­um geht es in die­sem Arti­kel?

> Was sind die Ursa­chen für ein wie­der­hol­tes Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen?

> Wie wer­den Ein­nis­tungs­pro­ble­me erkannt ?

> Wel­che Behand­lungs­mög­lich­kei­ten ste­hen zur Ver­fü­gung?

Dabei betrach­ten wir diver­se Fak­to­ren, von gene­ti­schen Aspek­ten über das Immun­sys­tem und hor­mo­nel­le Zustän­de bis hin zu phy­si­schen Beschaf­fen­hei­ten der Gebär­mut­ter und Blut­ge­rin­nungs­pro­ble­men.

Einen beson­de­ren Fokus legen wir auf die Exper­ti­se spa­ni­scher Kin­der­wunsch­kli­ni­ken, die füh­rend in der Dia­gnos­tik und Behand­lung von Ein­nis­tungs­pro­ble­men sind. Sie wen­den fort­schritt­li­che Tech­ni­ken wie die Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik an, um Paa­ren auf ihrem Weg zum Wunsch­kind best­mög­lich zu unter­stüt­zen.

Für die­sen Arti­kel habe ich mich des­halb inten­siv mit dem Kin­der­wunsch­zen­trum UR Vista­her­mo­sa in Ali­can­te aus­ge­tauscht.


Wer­bung // Der Arti­kel wur­de fach­lich und inhalt­lich durch die Kin­der­wunsch­kli­nik UR Vista­her­mo­sa geprüft.

Was ver­steht man unter wie­der­hol­tem Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen?

Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen bedeu­tet, dass sich ein Embryo nicht erfolg­reich in der Gebär­mut­ter einer Frau ein­nis­ten kann.

Es gibt vie­le Grün­de, war­um das pas­sie­ren kann, dar­un­ter gene­ti­sche Pro­ble­me, Pro­ble­me mit dem Immun­sys­tem, Hor­mon­pro­ble­me und Pro­ble­me mit der Gebär­mut­ter selbst.

Wenn das Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen mehr­mals hin­ter­ein­an­der ein­tritt, spricht man von wie­der­hol­tem Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen.

Das bedeu­tet, dass trotz meh­re­rer Ver­su­che per IVF oder ICSI, bei denen gute Embryo­nen ver­wen­det wur­den, kei­ne Schwan­ger­schaft ein­ge­tre­ten ist. In der Regel spricht man nach 2 Trans­fers mit 2 Embryo­nen guter Qua­li­tät von wie­der­hol­tem Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen.

Das ist eine gro­ße Her­aus­for­de­rung für Ärz­te, die sich auf Frucht­bar­keits­be­hand­lun­gen spe­zia­li­siert haben, und es kann vie­le Ursa­chen geben und ver­schie­de­ne Ansät­ze zur Dia­gno­se und Behand­lung erfor­dern.

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Gene­ti­sche Ursa­chen und Behand­lungs­mög­lich­kei­ten

Gene­ti­sche Fak­to­ren als Aus­lö­ser für wie­der­hol­tes Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen

Beim Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen, spie­len gene­ti­sche Fak­to­ren eine ent­schei­den­de Rol­le. Unge­fähr die Hälf­te aller Fehl­ge­bur­ten las­sen sich auf gene­ti­sche Anoma­lien und Chro­mo­so­men­ver­än­de­run­gen in den Embryo­nen zurück­füh­ren. 

Das Alter der Mut­ter spielt eine wich­ti­ge Rol­le, da mit stei­gen­dem Alter sowohl die Quan­ti­tät als auch die Qua­li­tät der Eizel­len abneh­men, was wie­der­um die Wahr­schein­lich­keit für Unfrucht­bar­keit erhöht. (Lese­tipp: Pimp my eggs).

Aber auch die Qua­li­tät und Quan­ti­tät der Sper­mi­en nimmt mit zuneh­men­dem Alter bei Män­nern ten­den­zi­ell ab. (Lese­tipp: Pimp my sperm).

Embryo­nen kön­nen gene­ti­sche Ver­än­de­run­gen auf­wei­sen, die dazu füh­ren, dass sie sich nicht in die Gebär­mut­ter ein­nis­ten oder die Schwan­ger­schaft in einer Fehl­ge­burt endet.

Was die Situa­ti­on noch kom­pli­zier­ter macht, ist die Tat­sa­che, dass vie­le die­ser gene­tisch ver­än­der­ten Embryo­nen sich im Labor ganz nor­mal ent­wi­ckeln. Dies macht es schwie­rig, die­se Anoma­lien zu iden­ti­fi­zie­ren, ohne auf spe­zia­li­sier­te dia­gnos­ti­sche Ver­fah­ren wie die gene­ti­sche Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik zurück­zu­grei­fen.

In Deutsch­land ist die Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik nur unter sehr streng gere­gel­ten Bedin­gun­gen mög­lich (z.B. bei gene­tisch beding­ten Erb­krank­hei­ten).

Im Aus­land, bei­spiels­wei­se in Spa­ni­en gibt es dahin­ge­hend weit­rei­chen­de­re Mög­lich­kei­ten.

Ursachen für Implantationsversagen

Gene­ti­sche Unter­su­chun­gen bei Ein­nis­tungs­schwie­rig­kei­ten

Karyo­typ Ana­ly­se

Der Karyo­typ-Test und die Sper­mi­en­ana­ly­se sind gene­ti­sche Unter­su­chun­gen, die vor Beginn der assis­tier­ten Repro­duk­ti­ons­tech­ni­ken durch­ge­führt wer­den, um mög­li­che gene­ti­sche Stö­run­gen zu iden­ti­fi­zie­ren, die die Frucht­bar­keit beein­träch­ti­gen könn­ten.

Eines der wich­tigs­ten Werk­zeu­ge, das zur Unter­su­chung der gene­ti­schen Gesund­heit eines Paa­res ver­wen­det wird, ist das Kar­yo­gramm. Dabei han­delt es sich um eine Art “Kar­te” der Chro­mo­so­men, die in jeder Zel­le unse­res Kör­pers vor­kom­men.

Nor­ma­ler­wei­se hat eine Frau 46 Chro­mo­so­men, dar­un­ter zwei X‑Chromosomen (46, XX), und ein Mann hat eben­falls 46 Chro­mo­so­men, ein­schließ­lich eines X- und eines Y‑Chromosoms (46, XY). Durch das Erstel­len eines Kar­yo­gramms lässt sich fest­stel­len, ob es struk­tu­rel­le Ver­än­de­run­gen in den Chro­mo­so­men gibt, die mög­li­cher­wei­se Pro­ble­me bei der Schwan­ger­schaft ver­ur­sa­chen.

Sper­mi­en­ana­ly­se

Neben der Karyo­typ-Ana­ly­se kön­nen auch die Sper­mi­en des Man­nes unter­sucht wer­den. Hier gibt es zwei wich­ti­ge Unter­su­chun­gen: die Chro­mo­so­men­un­ter­su­chung und die Unter­su­chung der DNA-Frag­men­tie­rung.

Bei der Chro­mo­so­men­un­ter­su­chung kann eine Metho­de namens FISH ver­wen­det wer­den, um die Chro­mo­so­men in den Sper­mi­en sicht­bar zu machen und zu prü­fen, ob es Anoma­lien gibt.

Die Unter­su­chung der DNA-Frag­men­tie­rung in den Sper­mi­en hilft zu bestim­men, ob die DNA in den Sper­mi­en beschä­digt ist. Die DNA ist das gene­ti­sche Mate­ri­al, das die Anwei­sun­gen für die Ent­wick­lung eines Embry­os ent­hält.

Wenn die DNA beschä­digt ist, kann dies die Qua­li­tät des Embry­os beein­träch­ti­gen und das Risi­ko einer nicht erfolg­rei­chen Ein­nis­tung oder Fehl­ge­burt erhö­hen.

Zusam­men hel­fen die­se Unter­su­chun­gen, ein bes­se­res Ver­ständ­nis für die gene­ti­schen Fak­to­ren zu bekom­men, die zu Pro­ble­men bei der Schwan­ger­schaft füh­ren kön­nen, und ermög­li­chen es, den bes­ten Weg zur Behand­lung zu fin­den.

Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik bei Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen

In Spa­ni­en hat sich die Repro­duk­ti­ons­me­di­zin zu einer hoch ent­wi­ckel­ten und füh­ren­den Dis­zi­plin auf dem Gebiet der assis­tier­ten Repro­duk­ti­on ent­wi­ckelt. Eines der bedeu­tends­ten Ver­fah­ren, das bei der Behand­lung von Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen ein­ge­setzt wird, ist die Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik (PID).

Die PID ist eine fort­schritt­li­che Tech­nik, bei der eine gene­ti­sche Unter­su­chung der Embryo­nen vor ihrer Ein­pflan­zung in die Gebär­mut­ter der Mut­ter durch­ge­führt wird. Das Ziel die­ser Unter­su­chung besteht dar­in, Embryo­nen aus­zu­wäh­len, die kei­ne gene­ti­schen Anoma­lien oder Chro­mo­so­men­ver­än­de­run­gen auf­wei­sen und somit die bes­ten Vor­aus­set­zun­gen für eine erfolg­rei­che Ein­nis­tung und Ent­wick­lung bie­ten.

Der Pro­zess der Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik beginnt im Rah­men einer IVF- oder ICSI-Behand­lung. Sobald die Eizel­len des weib­li­chen Part­ners erfolg­reich mit den Sper­mi­en des männ­li­chen Part­ners befruch­tet wur­den und sich Embryo­nen gebil­det haben, wer­den die­se sorg­fäl­tig unter­sucht. Das gene­ti­sche Mate­ri­al der Embryo­nen wird ana­ly­siert, um mög­li­che chro­mo­so­ma­le Anoma­lien oder gene­ti­sche Stö­run­gen zu iden­ti­fi­zie­ren.

In Spa­ni­en wer­den moderns­te dia­gnos­ti­sche Ver­fah­ren ein­ge­setzt, um die Genau­ig­keit und Zuver­läs­sig­keit der Ergeb­nis­se zu gewähr­leis­ten. Die Exper­ten in den Repro­duk­ti­ons­zen­tren ver­fü­gen über umfas­sen­de Erfah­rung in der Anwen­dung die­ser Tech­no­lo­gien und sor­gen für eine prä­zi­se Bewer­tung der Embryo­nen.


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Beschaf­fen­hei­ten der Gebär­mut­ter

Kei­ne Ein­nis­tung nach Trans­fer auf­grund der Gebär­mut­ter

Das Auf­tre­ten von chro­ni­schen Ent­zün­dun­gen im Endo­me­tri­um, der inne­ren Schicht der Gebär­mut­ter, kann das Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen erklä­ren, obwohl die­se oft unbe­merkt blei­ben, da sie sym­ptom­frei ver­lau­fen.

Wei­ter­hin kön­nen kör­per­li­che Ver­än­de­run­gen inner­halb der Gebär­mut­ter, wie das Vor­han­den­sein von Poly­pen, Myo­men, Sep­ten oder intrau­te­ri­nen Adhä­sio­nen, die erfolg­rei­che Ein­nis­tung eines Embry­os behin­dern. Die­se Unre­gel­mä­ßig­kei­ten kön­nen die Form oder das Milieu der Gebär­mut­ter ver­än­dern und dadurch die Implan­ta­ti­on erschwe­ren.

Eine wei­te­re rele­van­te Ursa­che betrifft die gestör­te Emp­fäng­lich­keit des Endo­me­tri­ums (Gebär­mut­ter­schleim­haut), das durch Anoma­lien im Implan­ta­ti­ons­fens­ter bedingt sein kann. Das Implan­ta­ti­ons­fens­ter ist der spe­zi­fi­sche Zeit­raum, in dem die Gebär­mut­ter­schleim­haut, beein­flusst durch Pro­ges­te­ron, emp­fäng­lich für die Ein­nis­tung eines Embry­os ist.

Die­ser Zustand erstreckt sich gewöhn­lich über zwei bis sechs Tage. Tests wie der Endo­me­tri­al Recep­ti­vi­ty Ana­ly­sis (ERA Test) kön­nen dabei hel­fen, die­ses Fens­ter genau zu bestim­men und so die opti­ma­le Zeit für die Implan­ta­ti­on fest­zu­le­gen.

Behand­lung bei Ein­nis­tungs­pro­ble­men auf­grund der Gebär­mut­ter

Es gibt ver­schie­de­ne Metho­den, um zu prü­fen, ob in der Gebär­mut­ter Pro­ble­me vor­lie­gen, die Schwie­rig­kei­ten bei der Ein­nis­tung eines Embry­os ver­ur­sa­chen könn­ten.

Man ver­wen­det dafür Tech­ni­ken wie Hys­te­ro­sal­pingo­gra­phie, Ultra­schall oder Hys­tero­sko­pie, um die Ana­to­mie der Gebär­mut­ter im Detail zu unter­su­chen. Die­se Bil­der kön­nen dabei hel­fen, Pro­ble­me wie eine Gebär­mut­ter, die durch eine inne­re Wand geteilt ist, Wuche­run­gen (Myo­me), Wuche­run­gen in der Gebär­mut­ter­schleim­haut (Poly­pen) oder Ver­kle­bun­gen auf­grund von Nar­ben zu erken­nen.

Ein ande­res Pro­blem, das unter­sucht wer­den muss, ist eine Schwä­che des Gebär­mut­ter­hal­ses, wel­che bekannt ist als Zer­vi­x­in­suf­fi­zi­enz. Bei die­sem Zustand kann der Gebär­mut­ter­hals eine Schwan­ger­schaft nicht rich­tig unter­stüt­zen. Er öff­net sich zu früh und kann zu einem Schwan­ger­schafts­ver­lust füh­ren.

Eine wei­te­re wich­ti­ge Unter­su­chung ist der ERA-Test (Endo­me­tri­al Recep­ti­vi­ty Ana­ly­sis). Die­ser Test unter­sucht das Implan­ta­ti­ons­fens­ter des Endo­me­tri­ums — den Zeit­raum, in dem die Gebär­mut­ter­schleim­haut bereit ist, einen Embryo auf­zu­neh­men. Dies ist nor­ma­ler­wei­se ein Zeit­raum von etwa zwei bis sechs Tagen. Durch den ERA-Test kann ermit­telt wer­den, ob die­ses Fens­ter zur rich­ti­gen Zeit geöff­net ist, was für die erfolg­rei­che Ein­nis­tung des Embry­os ent­schei­dend ist.

Durch die Erken­nung und Behand­lung die­ser ver­schie­de­nen Pro­ble­me kann das Risi­ko eines erneu­ten Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gens ver­rin­gert und die Chan­cen auf eine erfolg­rei­che Schwan­ger­schaft erhöht wer­den.

“Um das Endo­me­tri­um (die Gebär­mut­ter­schleim­haut) opti­mal vor­zu­be­rei­ten, soll­ten wie­der­hol­te vagi­na­le Ultra­schall­un­ter­su­chun­gen durch­ge­führt wer­den. Das Ziel ist es, die Dosie­rung von Östro­ge­nen (sowohl oral als auch vagi­nal), Vaso­dila­ta­to­ren (wie Sil­dena­fil und Pen­to­xi­f­yl­lin) und Gra­nu­lo­zy­ten-Kolo­nie-sti­mu­lie­ren­den Fak­to­ren zu erhö­hen.

Die­se Maß­nah­men hel­fen dabei, eine gesun­de und gut durch­blu­te­te Gebär­mut­ter­schleim­haut zu errei­chen, was wich­tig für eine erfolg­rei­che Ein­nis­tung des Embry­os ist. Bei Endo­me­trio­se kann es außer­dem rat­sam sein, LH-Ana­loga vor Beginn der Behand­lung zu ver­ab­rei­chen.”, so Frau Dr. Szlarb von der Kin­der­wunsch­kli­nik UR Vista­her­mo­sa (Ali­can­te, Spa­ni­en)

Blut­ge­rin­nungs­stö­run­gen

Aus­wir­kun­gen von Gerin­nungs­stö­run­gen auf die Ein­nis­tung

Gerin­nungs­stö­run­gen kön­nen eine Rol­le beim Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen spie­len und sind ein wich­ti­ges The­ma in der repro­duk­ti­ven Medi­zin. Wenn das Blut zu leicht gerinnt (eine Zustand, der als Throm­bo­phi­lie bekannt ist), kann dies das Risi­ko von Ein­nis­tungs­ver­sa­gen und Fehl­ge­bur­ten erhö­hen.

Eini­ge Gerin­nungs­stö­run­gen kön­nen die Bil­dung von klei­nen Blut­ge­rinn­seln in den win­zi­gen Blut­ge­fä­ßen der Pla­zen­ta ver­ur­sa­chen. Dies kann die Sau­er­stoff- und Nähr­stoff­ver­sor­gung des Embry­os beein­träch­ti­gen, was zu Fehl­ge­bur­ten oder ande­ren Pro­ble­men füh­ren kann.

Wenn ein Paar wie­der­holt Schwie­rig­kei­ten hat, eine Schwan­ger­schaft zu errei­chen oder auf­recht­zu­er­hal­ten, kann es daher wich­tig sein, Gerin­nungs­stö­run­gen als mög­li­che Ursa­che in Betracht zu zie­hen.

Dia­gno­se und Behand­lung von Gerin­nungs­stö­run­gen zur Ver­bes­se­rung der Ein­nis­tung

Bei Ver­dacht auf eine Gerin­nungs­stö­rung, ins­be­son­de­re wenn eine Frau wie­der­hol­te Fehl­ge­bur­ten hat­te, kann eine Rei­he von Blut­tests durch­ge­führt wer­den, um die Ursa­che zu bestim­men. Die­se Tests kön­nen die Mes­sung bestimm­ter Pro­te­ine im Blut umfas­sen, die bei der Blut­ge­rin­nung eine Rol­le spie­len, sowie gene­ti­sche Tests zur Iden­ti­fi­zie­rung bestimm­ter Muta­tio­nen, die mit Gerin­nungs­stö­run­gen in Ver­bin­dung gebracht wer­den.

Behand­lungs­mög­lich­kei­ten hän­gen von der spe­zi­fi­schen Art der Gerin­nungs­stö­rung ab. Im All­ge­mei­nen zie­len die Behand­lun­gen jedoch dar­auf ab, die Bil­dung von Blut­ge­rinn­seln zu ver­hin­dern und das Risi­ko von Kom­pli­ka­tio­nen wäh­rend der Schwan­ger­schaft zu ver­rin­gern. Dazu kön­nen blut­ver­dün­nen­de Medi­ka­men­te wie Hepa­rin oder nied­rig dosier­tes Aspi­rin gehö­ren.

Anti­phos­pho­li­pid-Syn­drom als Ursa­che für wie­der­hol­tes Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen

Das Anti­phos­pho­li­pid-Syn­drom (APS) ist eine Erkran­kung, die das Immun­sys­tem dazu bringt, Anti­kör­per gegen bestimm­te Pro­te­ine im Blut zu pro­du­zie­ren, die sich an Phos­pho­li­pi­de (Fet­te) bin­den. Dies kann zu Blut­ge­rinn­seln füh­ren, die den Blut­fluss zu lebens­wich­ti­gen Orga­nen ein­schrän­ken kön­nen, ein­schließ­lich der Gebär­mut­ter und des sich ent­wi­ckeln­den Embry­os.

Das APS kann zu Schwie­rig­kei­ten bei der Ein­nis­tung eines Embry­os in die Gebär­mut­ter füh­ren und ist somit eine mög­li­che Ursa­che für wie­der­hol­tes Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen. Dar­über hin­aus kann es zu wie­der­hol­ten Fehl­ge­bur­ten füh­ren, da die Blut­ge­rinn­sel die Nähr­stoff- und Sau­er­stoff­zu­fuhr zum Embryo beein­träch­ti­gen kön­nen.

Behand­lungs­stra­te­gien für das Anti­phos­pho­li­pid-Syn­drom

Um das Vor­han­den­sein des APS fest­zu­stel­len, füh­ren Medi­zi­ner spe­zi­el­le Blut­tests durch, um die ent­spre­chen­den Anti­kör­per zu erken­nen.

Wenn das Anti­phos­pho­li­pid-Syn­drom als mög­li­cher Grund für das Implan­ta­ti­ons­ver­sa­gen iden­ti­fi­ziert wird, gibt es eine Rei­he von Behand­lun­gen, dar­un­ter blut­ver­dün­nen­de Medi­ka­men­te, die hel­fen kön­nen, das Risi­ko von Blut­ge­rinn­seln zu redu­zie­ren und die Chan­cen auf eine erfolg­rei­che Implan­ta­ti­on und Schwan­ger­schaft zu erhö­hen.

Immu­no­lo­gie und hor­mo­nel­ler Zustand

Immu­no­lo­gi­sche und Endo­kri­ne Fak­to­ren bei der Ein­nis­tung

Eini­ge Frau­en haben wie­der­hol­te Pro­ble­me mit der Ein­nis­tung oder Fehl­ge­bur­ten, weil ihr Immun­sys­tem Pro­ble­me ver­ur­sacht. In sol­chen Fäl­len reagiert das Immun­sys­tem der Frau auf den wach­sen­den Embryo, als ob es sich um einen Fremd­kör­per han­deln wür­de.

Ein Baby, das in der Gebär­mut­ter wächst, hat Gene von bei­den Eltern. Das Immun­sys­tem der Mut­ter muss ler­nen, die­ses neue Leben zu akzep­tie­ren und zu schüt­zen. Dies nennt man “Tole­ranz”.

Manch­mal ist aber die­se Tole­ranz gestört. Das müt­ter­li­che Immun­sys­tem akzep­tiert den Embryo nicht und greift ihn sogar an. Dies kann dazu füh­ren, dass die Schwan­ger­schaft nicht erfolg­reich ist. Daher ist es für eine gesun­de Schwan­ger­schaft sehr wich­tig, dass das Immun­sys­tem der Mut­ter gut mit dem des Babys zusam­men­ar­bei­tet.

Um den immu­no­lo­gi­schen Sta­tus zu ver­bes­sern, arbei­tet die Kli­nik UR Vista­her­mo­sa bei­spiels­wei­se mit

  • Intra­li­pid-Behand­lun­gen, die die Immun­re­ak­ti­on redu­zie­ren
  • Ver­wen­dung von Kor­ti­ko­iden
  • Intra­ve­nö­se Immun­glo­bu­lin­be­hand­lun­gen



Endo­kri­ne Fak­to­ren bezie­hen sich auf jene, die das Hor­mon­sys­tem betref­fen. Das endo­kri­ne Sys­tem ist ein Netz­werk von Drü­sen im gesam­ten Kör­per, die Hor­mo­ne pro­du­zie­ren und in den Blut­kreis­lauf abge­ben. Die­se Hor­mo­ne regu­lie­ren vie­le wich­ti­ge Funk­tio­nen, ein­schließ­lich Stoff­wech­sel, Wachs­tum und Ent­wick­lung, Gewe­be­funk­ti­on, Schlaf, Stim­mung und Fort­pflan­zung.

Im Kon­text der Fort­pflan­zung spie­len Hor­mo­ne eine ent­schei­den­de Rol­le. Sie steu­ern die Eizell­rei­fung, den Eisprung, die Ver­di­ckung des Endo­me­tri­ums für die Implan­ta­ti­on des Embry­os, und sie unter­stüt­zen die Schwan­ger­schaft.

Eini­ge häu­fi­ge endo­kri­ne Stö­run­gen, die die Frucht­bar­keit beein­flus­sen kön­nen, umfas­sen Poly­zys­ti­sches Ovar-Syn­drom (PCOS), Schild­drü­sen­er­kran­kun­gen und Pro­lak­tin-Unre­gel­mä­ßig­kei­ten. Bei man­chen Frau­en kön­nen die­se Hor­mon­un­gleich­ge­wich­te die Fähig­keit, schwan­ger zu wer­den oder eine Schwan­ger­schaft auf­recht­zu­er­hal­ten, beein­träch­ti­gen.

Behand­lung Immu­no­lo­gi­scher und Endo­kri­ner Pro­ble­me

Immu­no­lo­gi­sche und endo­kri­ne Pro­ble­me, die die erfolg­rei­che Ein­nis­tung von Embryo­nen ver­hin­dern, sind in der Behand­lung oft kom­plex und erfor­dern eine indi­vi­du­el­le Her­an­ge­hens­wei­se. Es ist wich­tig, alle Fak­to­ren, die eine erfolg­rei­che Ein­nis­tung stö­ren könn­ten, gründ­lich und indi­vi­du­ell zu betrach­ten.

Spe­zia­lis­ten für Repro­duk­ti­ons­im­mu­no­lo­gie beschäf­ti­gen sich damit, die ver­schie­de­nen kör­per­li­chen Pro­zes­se zu ver­ste­hen, die wäh­rend der wich­ti­gen Pha­se der Schwan­ger­schaft auf­tre­ten.

Dazu gehö­ren Stoffwechsel‑, Immun­sys­tem- und Hor­mon­pro­zes­se. Basie­rend auf die­sem Ver­ständ­nis suchen sie dann nach der bes­ten Behand­lung für jedes Paar.

Mehr über UR Vista­her­mo­sa — Kin­der­wunsch­kli­nik in Ali­can­te

UR Vistahermosa

UR Vista­her­mo­sa ist Teil der UR Inter­na­tio­nal Repro­duc­tion Group, die der­zeit mehr als 11.000 Repro­duk­ti­ons­zy­klen in Spa­ni­en mit Zen­tren in den wich­tigs­ten Städ­ten durch­führt: Ali­can­te, Madrid, Mala­ga, Valen­cia, Mur­cia, Gra­na­da, Alme­ria, Cadiz, Jerez de la Fron­te­ra, Zara­go­za, Ovie­do, Car­ta­ge­na und Léri­da. Zur Grup­pe zäh­len auch inter­na­tio­na­len Kli­ni­ken in Latein­ame­ri­ka in Mana­gua und Mexi­ko-Stadt.

Wenn es etwas gibt, auf das wir bei UR Vista­her­mo­sa stolz sind, dann ist es die Art und Wei­se, wie wir arbei­ten. Wir arbei­ten ger­ne mit Men­schen, weil sie unse­re Beru­fung sind. Jeder Fall und jede Per­son ist ein­zig­ar­tig und erfor­dert daher eine per­sön­li­che Betreu­ung und eine spe­zi­fi­sche Unter­su­chung des Ein­zel­falls.

Bei UR Vista­her­mo­sa haben wir mul­ti­dis­zi­pli­nä­re Teams, die sich aus Gynä­ko­lo­gen, Embryo­lo­gen, Gene­ti­kern, Andro­lo­gen, Anäs­the­sis­ten, Psy­cho­lo­gen, Pfle­ge­per­so­nal und Assis­ten­ten zusam­men­set­zen, so dass jeder Fall auf ein­zig­ar­ti­ge Wei­se ange­gan­gen wer­den kann, um das Ziel der Schwan­ger­schaft je nach Pati­en­tin zu errei­chen.

Bei inter­na­tio­na­len Pati­en­ten wis­sen wir, dass wir uns auf ihre Bedürf­nis­se ein­stel­len müs­sen, wenn sie eine Rei­se für die Schwan­ger­schaft antre­ten. Unser gesam­tes Team arbei­tet zusam­men, um Ver­zö­ge­run­gen bei repro­duk­ti­ven Behand­lun­gen zu ver­mei­den, was wie­der­um unse­ren Pati­en­ten zugu­te kommt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen: https://urvistahermosainternational.com/de/

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