Muttertag mit unerfülltem Kinderwunsch: Warum dieser Tag wehtut
Der Muttertag ist für Frauen und Paare mit unerfülltem Kinderwunsch oft der schwerste Tag des Jahres. Überall Blumen, Frühstück im Bett, strahlende Mütter mit ihren Kindern – und mittendrin du, mit einem Herz voller Sehnsucht. In Deutschland betrifft ungewollte Kinderlosigkeit laut Statistischem Bundesamt rund 1 von 7 Paaren – das sind Hunderttausende Menschen, die am zweiten Sonntag im Mai mit besonderen Gefühlen aufwachen. Du bist nicht allein.
Was macht den Muttertag bei unerfülltem Kinderwunsch so schwer?
Der Muttertag ist einer der wenigen Feiertage, bei dem eine einzige Eigenschaft – Mutter zu sein – öffentlich und lautstark gefeiert wird. Für Frauen mit Kinderwunsch fühlt sich dieser Tag wie ein Spiegel an, der genau das zeigt, was noch fehlt.
Social Media, Familienfeiern, der Blumenstand an der Ecke: Überall werden Mütter sichtbar. Das ist wunderschön – und gleichzeitig kann es sich anfühlen, als würde jedes Bild, jeder Glückwunsch einen neuen Stich ins Herz bedeuten.
Psychologisch gesehen aktiviert der Muttertag das, was Therapeuten als „Trigger” bezeichnen: äußere Reize, die tiefe emotionale Reaktionen auslösen. Besonders betroffen sind:
- Frauen, die seit Monaten oder Jahren versuchen, schwanger zu werden
- Paare mitten in einer Kinderwunschbehandlung wie IVF oder ICSI
- Frauen nach einer oder mehreren Fehlgeburten
- Menschen, die sich im Prozess einer Adoption befinden
- Frauen, die ihren Kinderwunsch allmählich loslassen müssen
Laut Fachgesellschaften und Studien berichten viele Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, dass gesellschaftliche Feiertage wie der Muttertag ihre psychische Belastung deutlich erhöhen – weil sie das Thema in den öffentlichen Raum bringen und Betroffene plötzlich überall mit ihrer Situation konfrontiert werden.
Welche Gefühle sind am Muttertag bei Kinderwunsch normal?
Alle. Wirklich alle Gefühle, die du an diesem Tag hast, sind berechtigt und normal.
Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch berichten am Muttertag häufig von einem Mix aus: Trauer, Neid, Schuldgefühlen, Wut, Hoffnung, Erschöpfung und dem Gefühl der Unsichtbarkeit. Das Verrückte daran: Oft existieren diese Gefühle gleichzeitig, manchmal sogar innerhalb von Minuten.
Trauer – weil der Wunsch nach einem Kind so tief ist und noch nicht erfüllt wurde.
Neid – auf Mütter, die bekommen haben, was du dir so sehr wünschst. Neid bedeutet nicht, dass du ihnen ihr Glück nicht gönnst.
Schuldgefühle – weil du dich fragst, ob du die eigene Mutter, Schwiegermutter oder Freundinnen mit deinen Gefühlen belastest.
Wut – auf den Tag, auf die Situation, manchmal auch auf deinen Körper.
Hoffnung – “Vielleicht bin ich nächstes Jahr selbst Mutter.” Diese Hoffnung ist kostbar und real.
Erschöpfung – weil du jeden Tag kämpfst und der Muttertag einfach zu viel ist.
All das ist menschlich. All das darf sein.
Was sagen Frauen mit Kinderwunsch über den Muttertag?
Ich habe über die Jahre mit vielen betroffenen Frauen gesprochen. Hier sind ihre Gedanken – ehrlich und ungeschönt.
Anna, 28 Jahre: „Für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch ist der Muttertag sehr häufig das Gegenteil von bedingungsloser Liebe und selbst gebastelten Geschenken. Ein Tag, den man am liebsten verschlafen würde. Viele wünschen sich seit Jahren nichts sehnlicher als diesen Tag selbst als Mutter begehen zu können.”
Sarah, 34 Jahre: „Der Tag ist durchsät von gemischten Gefühlen. Ich freue mich für meine Mama und gehe sie auch besuchen. Meine Gedanken an diesem Tag gehen von ‚Warum noch nicht ich?’ und großer Traurigkeit über in große Hoffnung: ‚Dann aber nächstes Jahr!’ – Und den feier ich dann gewaltig.”
Betty, 32 Jahre: „Der Muttertag und andere Feiertage, an denen die Familie im Mittelpunkt steht, lösen mehr Herz- und Seelenschmerz aus. Nichtsdestotrotz nutze ich genau diese Tage, um meine Rolle als Tochter noch mit mehr Feingefühl wahrzunehmen.”
Lisa, 37 Jahre, nach 4 Fehlgeburten: „Ich versuche dem Tag nicht zu viel Bedeutung zu geben, was aber mit jedem Jahr, das vergeht, immer schwieriger wird. Ich würde mir wünschen, dass beide Themen – unerfüllter Kinderwunsch und Fehlgeburten – mehr aus der Tabuecke rücken würden.”
Melanie, 27 Jahre: „Es wird sich vielleicht hart anhören, aber ich hasse Muttertag. Mich graust schon seit Tagen, dass ich Oma, Tante und Mutter anrufen muss – und mir anhören muss: ‚Ich hoffe, bald ist es bei dir auch so weit.’ ”
Julia, 45 Jahre (heute Adoptivmutter): „Jahrelang war es ein Schmerz für mich. Heute als Mama meiner beiden Herzkinder denke ich oft an die Paare und Frauen, deren Wunsch noch immer unerfüllt ist.”
Wie überlebst du den Muttertag mit unerfülltem Kinderwunsch?
Es gibt keinen Trick, der den Schmerz vollständig wegnimmt. Aber es gibt Strategien, die wirklich helfen – und die von Betroffenen und Psycholog:innen empfohlen werden.
Plane den Tag bewusst
Überlasse den Muttertag nicht dem Zufall. Überlege schon einige Tage vorher: Was brauche ich an diesem Tag? Was tut mir gut, was tut mir nicht gut? Einen Plan zu haben gibt Sicherheit.
Erlaube dir, Social Media zu pausieren
Instagram und Facebook sind am Muttertag eine Flut aus Muttertagspost, Babyfotos und Glückwünschen. Das ist keine Schwäche, wenn du dein Handy für diesen einen Tag weglegest – das ist Selbstschutz. Du kannst Benachrichtigungen für Apps vorübergehend deaktivieren oder Apps für 24 Stunden sperren.
Sei ehrlich mit deinem Partner oder deiner Partnerin
Wenn ihr zusammen durch den unerfüllten Kinderwunsch geht: Sprecht vor dem Muttertag miteinander. Was braucht jeder von euch an diesem Tag? Gemeinsame Rituale können helfen – zum Beispiel ein besonderer Ausflug, ein gemeinsames Frühstück oder ein Moment der Stille.
Sage freundlich Nein zu Familienfeiern
Du musst nicht jede Familienfeier mitmachen. Es ist absolut in Ordnung zu sagen: „Ich brauche dieses Jahr Zeit für mich.” Wer dich wirklich liebt, wird das verstehen. Wenn du doch hingehst, plane einen Ausstieg: ein Taxi bestellen, einen eigenen Wagen nehmen – damit du gehen kannst, wenn es zu viel wird.
Tu dir heute etwas Gutes – bewusst
Plane etwas, das sich gut anfühlt: ein langer Spaziergang, ein schönes Essen, ein Film den du liebst, Zeit mit einer Freundin, die weiß wie es dir geht. Selbstfürsorge ist kein Luxus – sie ist notwendig.
Verbinde dich mit Menschen, die verstehen
Online-Communities für Frauen mit Kinderwunsch können am Muttertag eine echte Stütze sein. In Deutschland gibt es Stiftungen, Netzwerke und Selbsthilfegruppen speziell für ungewollt Kinderlose, die Austausch und gegenseitige Unterstützung vermitteln – das Bundesfamilienministerium weist explizit auf psychosoziale Beratung und Selbsthilfe als wichtige Bausteine hin.
Erlaube dir zu trauern
Du musst am Muttertag nicht stark sein. Du darfst weinen. Du darfst traurig sein. Trauer ist keine Schwäche – sie ist ein Ausdruck tiefer Liebe für das Kind, das du dir wünschst.
Was kannst du dir selbst sagen, wenn der Schmerz zu groß wird?
Manchmal hilft es, sich selbst mit sanften Worten zu begegnen – so wie du es einer guten Freundin gegenüber tätest. Hier sind einige Sätze, die Frauen in unserer Community als hilfreich beschreiben:
- „Mein Wunsch nach einem Kind ist eine Form von Liebe. Diese Liebe ist real, auch wenn das Kind noch nicht da ist.”
- „Ich darf heute traurig sein. Das bedeutet nicht, dass ich aufgebe.”
- „Dieser Tag geht vorbei. Morgen ist ein neuer Tag.”
- „Ich bin nicht allein – Millionen von Frauen fühlen heute ähnlich.”
- „Ich tue alles, was ich kann. Das ist genug.”
Was sagen Psycholog:innen zum Thema Muttertag und unerfüllter Kinderwunsch?
Die psychische Belastung durch ungewollte Kinderlosigkeit ist klinisch gut belegt. Studien deuten darauf hin, dass Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch Stress‑, Angst- und Depressionswerte entwickeln können, die denen bei anderen schweren körperlichen Erkrankungen ähneln – belegt unter anderem durch Forschungsarbeiten von Alice Domar und Kolleg:innen, die Symptom-Scores bei ungewollt kinderlosen Frauen mit denen von Krebs- und Herzpatientinnen verglichen haben.
Psychologin und Kinderwunsch-Expertin Dr. Alice Domar empfiehlt in belastenden Situationen, den Tag bewusst umzudeuten: Nicht als Tag, der zeigt, was fehlt – sondern als Tag, an dem du dich an die Liebe erinnerst, die du bereits gibst und empfängst.
Falls du merkst, dass der Muttertag oder der Kinderwunsch generell deine Lebensqualität stark beeinträchtigt, ist eine psychologische Begleitung sinnvoll – viele Kinderwunsch-Kliniken bieten inzwischen psychosoziale Beratung als festen Bestandteil ihres Angebots an.
Wie gehst du mit gut gemeinten, aber verletzenden Kommentaren um?
„Wann kommt denn endlich Nachwuchs?” „Habt ihr es schon mal mit Entspannen versucht?” „Ich bin sofort schwanger geworden, du solltest einfach nicht so viel drüber nachdenken.”
Diese Sätze meinen es meist gut – und treffen trotzdem wie kleine Messerstiche. Was kannst du tun?
Option 1: Kurz und klar antworten „Das Thema ist gerade nicht einfach für uns. Danke, dass du fragst.” – und dann Themenwechsel.
Option 2: Ehrlich sein Wenn du jemandem vertraust: Erkläre, wie sich diese Kommentare anfühlen. Oft wissen Menschen nicht, wie verletzend ihre Worte sind.
Option 3: Innerlich loslassen Nicht jeder Kommentar verdient eine Reaktion. Du darfst ihn innerlich zur Seite legen, ohne eine Antwort schuldig zu sein.
Was du nie tun musst: dich erklären, rechtfertigen oder kleinmachen.
Wie kannst du als Mutter oder nahestehende Person unterstützen?
Wenn du selbst Mutter bist oder jemandem nahestehst, der Muttertag als schwer erlebt: Das Wichtigste ist Sichtbarkeit ohne Druck.
- Schreib ihr eine kurze Nachricht: „Ich denke heute an dich.” Keine Ratschläge, nur Nähe.
- Frag nicht nach dem Stand der Behandlung.
- Poste auf Social Media vielleicht etwas zurückhaltender an diesem Tag – oder schreibe in deine Caption dazu, dass du an alle denkst, für die dieser Tag schwer ist.
- Respektiere, wenn sie die Familienfeier absagen.
Kleine Gesten der Anerkennung können für jemanden mit unerfülltem Kinderwunsch am Muttertag bedeuten: „Du siehst mich. Du vergisst mich nicht.”
Wie verändert sich der Blick auf den Muttertag nach einer erfüllten Kinderwunschreise?
Viele Frauen, die nach langer Zeit schwanger wurden – durch IVF, Adoption oder auf natürlichem Weg – berichten, dass ihr erster Muttertag als Mutter von einer besonderen Tiefe geprägt war.
Julia, die nach Jahren der Kinderlosigkeit zwei Kinder adoptiert hat, beschreibt es so: „Jetzt als Mama denke ich am Muttertag immer noch an die Frauen, deren Wunsch noch unerfüllt ist. Ich weiß, wie dieser Tag sich anfühlt.”
Diese Erfahrungen machen deutlich: Wer diesen Weg geht, verändert sich. Die Sehnsucht, der Schmerz, die Hoffnung – all das macht dich nicht kleiner. Es macht dich tiefer.
Was sind mögliche nächste Schritte, wenn du professionelle Unterstützung möchtest?
Du musst den Muttertag und den unerfüllten Kinderwunsch nicht alleine tragen. Es gibt konkrete Anlaufstellen:
- Psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch: Viele Kinderwunsch-Kliniken bieten kostenlose Erstgespräche an.
- Online-Kurse: Programme wie Storchengeflüster begleiten dich ganzheitlich.
- Selbsthilfegruppen: Die Stiftung Kinderwunsch (kinderwunsch.de) vermittelt Gruppen in ganz Deutschland.
- Ärztliche Abklärung: Wenn du noch keine umfassende Diagnostik hattest, ist jetzt vielleicht der richtige Moment – lies dazu mehr im Artikel Warum werde ich nicht schwanger?
10 häufige Fragen zum Muttertag mit unerfülltem Kinderwunsch
Ist es normal, dass ich den Muttertag hasse? Ja, absolut. Viele Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch empfinden den Muttertag als einen der schwersten Tage im Jahr. Deine Gefühle sind berechtigt – Neid, Trauer, Wut und Erschöpfung sind alle normale Reaktionen auf eine sehr belastende Situation.
Muss ich zur Familienfeier am Muttertag gehen? Nein. Du darfst freundlich und klar absagen. Deine psychische Gesundheit hat Vorrang. Eine kurze Erklärung reicht: „Ich brauche dieses Jahr Zeit für mich.” Wer dich liebt, wird das respektieren.
Wie gehe ich mit Social Media am Muttertag um? Am einfachsten: Leg das Handy weg oder sperre Social-Media-Apps für 24 Stunden. Das ist keine Schwäche – das ist Selbstschutz. Du verpasst nichts Wichtiges.
Was sage ich, wenn ich nach Kindern gefragt werde? Du entscheidest, wie viel du teilen möchtest. Eine kurze Antwort wie „Das Thema ist gerade nicht einfach” reicht vollkommen aus. Du schuldest niemandem Erklärungen.
Kann ich dem Muttertag auch etwas Positives abgewinnen? Manche Frauen finden Trost darin, den Tag bewusst umzudeuten: als Tag der Liebe, die sie bereits geben – an ihre eigene Mutter, an Freunde, an das Kind, das noch kommt. Das ist kein Muss, aber eine Option.
Hilft es, mit dem Partner über den Muttertag zu sprechen? Ja, sehr. Wenn ihr gemeinsam einen Plan habt – was ihr an diesem Tag tut, was ihr vermeidet – kann das die emotionale Last deutlich reduzieren.
Sollte ich professionelle Hilfe suchen, wenn mich der Muttertag sehr belastet? Wenn der Muttertag oder der unerfüllte Kinderwunsch allgemein deine Lebensqualität stark beeinträchtigt, ist psychologische Begleitung sehr sinnvoll. Viele Kinderwunsch-Kliniken bieten psychosoziale Beratung an.
Wie lange dauert es, bis der Muttertag sich nicht mehr so schlimm anfühlt? Das ist sehr individuell. Für manche Frauen wird es mit jedem Jahr leichter – wenn sich die eigene Situation verändert. Für andere bleibt es schwer, solange der Kinderwunsch unerfüllt ist. Beides ist normal.
Gibt es Online-Communities, die am Muttertag unterstützen? Ja. In Deutschlands größten Kinderwunsch-Foren und Facebook-Gruppen finden sich viele Frauen zusammen, die sich gegenseitig durch diesen Tag begleiten. Schau auch bei der Stiftung Kinderwunsch (kinderwunsch.de) vorbei.
Was, wenn ich meinen Kinderwunsch irgendwann loslassen muss? Das ist eines der schwierigsten Themen überhaupt – und verdient einen eigenen Artikel. Was ich dir sagen kann: Auch das Leben ohne eigene Kinder kann tief und erfüllt sein. Es ist ein Weg, den niemand gerne geht, aber den viele Frauen mit großer Würde gehen.
Quellenangaben
Stiftung Kinderwunsch Deutschland: Beratungsangebote und Selbsthilfe. Verfügbar unter: https://www.kinderwunsch.de
Domar, A.D., Zuttermeister, P.C., Friedman, R. (1993): „The psychological impact of infertility: A comparison with patients with other medical conditions.” Journal of Psychosomatic Obstetrics & Gynaecology, 14(S1), 45–52.
Statistisches Bundesamt (Destatis): „Geburten in Deutschland”, 2023. Verfügbar unter: https://www.destatis.de
Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG): Leitlinie „Diagnostik und Therapie bei unerfülltem Kinderwunsch”, AWMF-Leitlinienregister. Verfügbar unter: https://www.awmf.org
Boivin, J., Bunting, L., Collins, J.A., Nygren, K.G. (2007): „International estimates of infertility prevalence and treatment-seeking: potential need and demand for infertility medical care.” Human Reproduction, 22(6), 1506–1512.
Cousineau, T.M., Domar, A.D. (2007): „Psychological impact of infertility.” Best Practice & Research Clinical Obstetrics & Gynaecology, 21(2), 293–308.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ): „Ungewollte Kinderlosigkeit”, Berlin 2022. Verfügbar unter: https://www.bmfsfj.de
Wischmann, T., Stammer, H. (2006): Der Traum vom eigenen Kind. Psychologische Hilfen bei unerfülltem Kinderwunsch. Kohlhammer Verlag, Stuttgart.

Claudia Remsing ist die Gründerin und Herausgeberin von Wegweiser Kinderwunsch, einem der führenden deutschsprachigen Online-Magazine für Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch. Nach 10 Jahren eigener Kinderwunsch-Erfahrung mit Endometriose, IVF, ICSI und Adoption gründete sie das Magazin, um fundierte Informationen bereitzustellen und Tabus zu brechen. Sie arbeitet eng mit einem Netzwerk medizinischer Fachexperten zusammen, darunter Kinderwunsch-Ärzte nationaler und internationaler Kliniken. Zu ihrem Netzwerk gehören beispielsweise unter anderen auch Julia Neuen (Gründerin der Kinderwunsch-Kursplattform Storchgeflüster und von peaches für Female Health), Gynäkologin Dr. Heidi Gößlinghoff und Heilpraktikerin Kathrin Steinke. Beim Think Tank Fertility in Berlin traf sie Louise Brown, den ersten durch IVF geborenen Menschen der Welt. Als Initiatorin der Kampagne #1von7 zur Enttabuisierung des unerfüllten Kinderwunschs war sie unter anderem auf RTL und im Brigitte Magazin zu sehen. Mehr über die Herausgeberin Claudia Remsing, redaktionelle Standards und das Expertennetzwerk.










Es macht mich so traurig, seit 2 Jahren und einem Sternchen will es einfach nicht klappen. Ich würde gerne meine Liebe an ein kleines Wesen geben und Mutter sein. Ich möchte die Mutter sein, die meine nie war. Ich möchte auch an Muttertag Blumen, Bilder und Geschenke als Dank bekommen.