DuoStim: Doppelte Stimulation in einem Zyklus für mehr Eizellen und bessere Chancen
Du hast eine niedrige Eizellreserve oder reagierst kaum auf die hormonelle Stimulation? Dann kann die doppelte Stimulation (auch DuoStim, Dual Stim oder duale Stimulation) eine interessante Option für dich sein. Bei dieser Methode werden zwei Stimulationen der Eierstöcke in einem einzigen Menstruationszyklus durchgeführt. Das Ziel: In kürzerer Zeit mehr Eizellen gewinnen und damit die Chancen auf eine Schwangerschaft erhöhen.
Für diesen Artikel haben wir mit Dr. Katharina Spies, medizinischer Direktorin des Vida Fertility Institute in Spanien, gesprochen. Sie erklärt, wie die Duale Stimulation funktioniert, für wen sie geeignet ist und welche Chancen diese innovative Methode bieten kann.
Werbung // Der Artikel wurde fachlich und inhaltlich durch Dr. Katharina Spies vom Vida Fertility Institute in Madrid.
Die Expertin: Dr. Katharina Spies über die DuoStim

Dr. Katharina Spies ist die medizinische Direktorin von Vida Fertility (Madrid und Alicante / Spanien) und eine ausgewiesene Expertin für Kinderwunschbehandlungen. Die gebürtige Deutsche betreut dort vor allem internationale Patientinnen aus dem deutschsprachigen Raum und kennt die besonderen Herausforderungen.
Im folgenden Artikel teilt Dr. Spies ihr Fachwissen zur Dualen Stimulation und erklärt, wie diese Methode Frauen mit eingeschränkter Eierstockreserve dabei unterstützen kann, schwanger zu werden.
Was ist eine doppelte Stimulation (DuoStim)?
Die Duale Stimulation (auch Dual Stim oder DuoStim genannt) handelt es sich um ein Verfahren der künstlichen Befruchtung, bei dem innerhalb eines Menstruationszyklus zwei Stimulationen der Eierstöcke durchgeführt werden. Üblicherweise beginnt eine hormonelle Stimulation mit der Regelblutung und dauert etwa 10 bis 12 Tage.
Bei der Dual Stim schließt sich nach der ersten Eizellentnahme bereits etwa fünf Tage später eine zweite Stimulation an – noch im selben Zyklus. „Die zweite Stimulation beginnt fünf Tage nach der ersten Punktion, in der sogenannten Lutealphase, also in der zweiten Phase des weiblichen Zyklus“, erklärt Dr. Spies.
Wenn du dich für eine doppelte Stimulation mit genetischer Präimplantationsdiagnostik bei Vida Fertility interessierst, kannst du jetzt einen kostenlosen Erstberatungstermin vereinbaren.
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Wie funktioniert die duale Stimulation?
Der Ablauf der doppelten Stimulation gliedert sich in zwei aufeinanderfolgende Phasen innerhalb eines Menstruationszyklus:
Erste Stimulation:
- Beginn mit der Regelblutung (Zyklustag 1–3)
- Hormonelle Stimulation über etwa 10–12 Tage
- Regelmäßige Ultraschall- und Blutkontrollen
- Auslösung des Eisprungs bei ausreichender Follikelreife (ca. 17–20 mm)
- Erste Eizellentnahme etwa 36 Stunden nach der Auslösung
Zweite Stimulation:
- Beginn etwa fünf Tage nach der ersten Punktion
- Erneute hormonelle Stimulation (ähnliches Protokoll wie in der ersten Phase)
- Kontrollen im Abstand von zwei bis drei Tagen
- Auslösung des Eisprungs bei erneuter Follikelreife
- Zweite Eizellentnahme wiederum rund 36 Stunden später
Unterschied zwischen normaler IVF und DuoStim
Du überlegst, ob die DuoStim für dich infrage kommt? Dann hilft dir diese Übersicht: Sie zeigt auf einen Blick, worin sich die doppelte Stimulation von einer klassischen Behandlung unterscheidet – und welche Vorteile sie dir bieten kann.
| Aspekt | Klassische IVF / ICSI | DuoStim bei IVF / ICSI |
| Stimulationen pro Zyklus | Eine | Zwei |
| Anzahl gewonnener Eizellen | Standard | Bis zu doppelt so viele |
| Chance auf gesunde Embryonen | Standard | Höher, da mehr Eizellen für PID zur Verfügung stehen |
| Zeitaufwand insgesamt | 10–12 Tage | Ca. 25–30 Tage (aber nur 1 Zyklus!) |
| Wartezeit zwischen Zyklen | mindesten 1–2 Monate | Keine |
| Geeignet für | Alle Frauen | niedrige Eizellreserve, Low Responder (schwache Reaktion auf Stimulation), Frauen 38+ |
Warum kann man zwei Stimulationen in einem Zyklus machen?
Die DuoStim basiert auf der Erkenntnis, dass Follikel nicht ausschließlich in der ersten Zyklusphase heranreifen. Studien zeigen, dass es innerhalb eines Menstruationszyklus bis zu drei sogenannte Follikelreifungswellen geben kann.
Dr. Katharina Spies erklärt den Hintergrund so:
„Früher ging man davon aus, dass Follikel nur in der ersten Phase des Zyklus, also in der follikulären Phase, reifen. Heute weiß man, dass es im Verlauf eines Zyklus mehrere Follikelreifungswellen gibt.“
Im natürlichen Zyklus entwickelt sich in der Regel ein Leitfollikel, der schneller wächst als die anderen. Er reift heran und löst schließlich den Eisprung aus, während die übrigen Follikel wieder zurückgebildet werden. Die doppelte Stimulation setzt genau hier an: Sie nutzt die Follikelwellen der späteren Zyklusphase für eine weitere Stimulation.
„Diese kleinen Follikel, die man oft am Ende einer Stimulation sieht und die dann beginnen zu wachsen, können gezielt genutzt werden“, erklärt die Kinderwunschexpertin.
Für wen ist die doppelte Stimulation (DuoStim) geeignet?
Die duale Stimulation kann insbesondere für Frauen sinnvoll sein, die:
- eine niedrige Eizellreserve haben (z. B. niedriger AMH-Wert)
- schwach auf eine ovarielle Stimulation reagieren (sogenannte Low Responder)
- eine eingeschränkte Eizellqualität aufweisen
- nach einer ersten Stimulation nur wenige Blastozysten gewinnen konnten
- 38 Jahre oder älter sind und eine genetische Präimplantationsdiagnostik (PID/PGT‑A) planen
Katharina Spies betont: „Je mehr Eizellen wir gewinnen können, desto mehr Embryonen haben wir – und rein statistisch steigt damit die Chance, ein gesundes Kind zu bekommen.“
Dual Stim und genetische Präimplantationsdiagnostik (PID)
In vielen Fällen wird die duale Stimulation (Duo Stim) mit einer genetischen Präimplantationsdiagnostik (PID) kombiniert. Dabei werden die Embryonen vor dem Transfer auf Chromosomenstörungen untersucht.
Dr. Spies erläutert den Zusammenhang: „Bei Frauen zwischen 38 und 40 Jahren gehen wir davon aus, dass etwa ein Drittel der Embryonen genetisch gesund ist. Im Alter von 41 bis 42 Jahren sind es nur noch rund 10 bis 20 Prozent, und ab 43 Jahren weniger als 5 Prozent.“
Durch die Dual Stim können innerhalb kurzer Zeit mehr Embryonen gewonnen werden, die anschließend gemeinsam genetisch untersucht werden. Das erhöht die Wahrscheinlichkeit, mindestens einen genetisch gesunden Embryo zu finden.
„Wenn wir wissen, dass die Embryonen genetisch gesund sind, liegen die Schwangerschaftschancen bei etwa 65 bis 70 Prozent“, so die Expertin.
Ist die DuoStim in Deutschland möglich?
Die DuoStim ist grundsätzlich auch in Deutschland durchführbar. Allerdings wird sie dort nicht mit einer genetischen Präimplantationsdiagnostik (PID/PGT‑A) kombiniert – und genau diese Kombination macht die Methode besonders sinnvoll.
Der rechtliche Hintergrund: In Deutschland ist die PID nur bei schwerwiegenden Erbkrankheiten erlaubt. Eine routinemäßige genetische Untersuchung aller Embryonen zur Verbesserung der Schwangerschaftschancen ist nicht zulässig.
Dr. Katharina Spies erklärt: „In Deutschland ist die Gesetzeslage strenger. Die PID ist dort nur unter sehr engen Voraussetzungen möglich. Deshalb ist die DuoStim mit genetischer Untersuchung in Deutschland in der Regel nicht umsetzbar.”
In Spanien hingegen ist die PID gesetzlich erlaubt und medizinisch etabliert. Alle Embryonen dürfen genetisch untersucht werden – unabhängig davon, ob eine Erbkrankheit vorliegt. Weshalb sich viele Paare für eine Behandlung dort entscheiden.
Wichtig zu wissen: Bei der PID ist kein Embryotransfer im frischen Zyklus möglich. Nach der genetischen Untersuchung werden die Embryonen eingefroren. Der Embryotransfer erfolgt anschließend in einem gezielt vorbereiteten Zyklus.
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Welche Vorteile bietet die doppelte Stimulation?
Die duale Stimulation bietet mehrere Vorteile, insbesondere für Frauen mit eingeschränkter Eierstockreserve:
- Höhere Gesamtchance auf eine Schwangerschaft
Je mehr Eizellen und Embryonen zur Verfügung stehen, desto höher ist die Gesamtwahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft über mehrere Transferzyklen hinweg.
- Psychologischer Vorteil
Viele Patientinnen empfinden es als entlastend, zwei Stimulationen direkt hintereinander durchzuführen, anstatt mehrere Monate auf einen neuen Behandlungszyklus warten zu müssen.
- Gemeinsame Analyse aller Embryonen
In Kombination mit einer genetischen Untersuchung (PID/PGT‑A) können die Embryonen aus beiden Stimulationen gemeinsam analysiert werden. Das bedeutet nur eine Wartezeit auf das Ergebnis statt zwei separater Analysen.
- Mögliche Kostenersparnis
In vielen Kliniken ist die Dual Stim kostengünstiger als zwei getrennte Behandlungszyklen. Zudem lassen sich durch die gemeinsame Analyse der Embryonen weitere Kosten reduzieren.
DuoStim – Ablauf der doppelten Stimulation:
1. Vorbereitung
Blutuntersuchungen, Hormonstatus, Ultraschall der Eierstöcke sowie ggf. Spermiogramm und Chromosomenanalyse. Ziel ist ein individuell angepasstes Behandlungsprotokoll.
2. Erste Stimulation
Start mit der Regelblutung (meist Zyklustag 2–3). Tägliche Hormonspritzen und alle 2–3 Tage Ultraschall- und Blutkontrollen.
3. Erste Eizellentnahme
Nach etwa 10–12 Tagen sind die Follikel reif. Der Eisprung wird ausgelöst, rund 36 Stunden später erfolgt die erste Punktion.
4. Kurze Pause & Kontrolle
Etwa fünf Tage später Kontrolle: Wie geht es dir? Wie reagieren die Eierstöcke? Gemeinsam wird entschieden, ob direkt weitergemacht wird.
5. Zweite Stimulation
Erneute hormonelle Stimulation im selben Zyklus. Dauer meist ebenfalls 10–12 Tage, das Protokoll kann angepasst werden.
6. Zweite Eizellentnahme
Nach Auslösung des Eisprungs erfolgt die zweite Punktion – wieder etwa 36 Stunden später.
7. Embryonen & genetische Analyse
Gut entwickelte Embryonen (Blastozysten) werden untersucht und eingefroren. Die genetische Untersuchung (PID/PGT‑A) dauert ca. 2–3 Wochen.
8. Embryotransfer
Der Transfer findet in einem späteren, vorbereiteten Zyklus statt – mit dem genetisch gesunden Embryo.
Kann man die DuoStim mit Eierstockverjüngung (PRP) kombinieren?
Ja, diese Kombination wird häufig bei Frauen mit niedriger Eizellreserve empfohlen.
Was ist PRP?
Bei der PRP-Behandlung (Platelet Rich Plasma) wird aus deinem eigenen Blut eine Konzentration von Wachstumsfaktoren gewonnen und in die Eierstöcke injiziert. Ziel ist es, “schlafende” Follikel zu aktivieren und mehr Eizellen zu gewinnen.
Der Vorteil bei der DuoStim:
Die erste Eizellentnahme kann direkt für die PRP-Injektion genutzt werden – du brauchst nur einmal Narkose statt zweimal. Dr. Spies erklärt: „So braucht man nur einmal eine Narkose, und alles wird in einem einzigen Eingriff erledigt.”
Das Ergebnis: Beim zweiten Stimulationszyklus reagieren oft mehr Follikel. „Wir sehen dabei häufig eine bessere ovarielle Antwort im zweiten Zyklus”, berichtet Dr. Spies.
Wichtig: Die PRP-Behandlung ist eine zusätzliche Option, aber keine Pflicht. Ob sie für dich sinnvoll ist, besprichst du in der Erstberatung.
Fazit: Duale Stimulation als Chance für mehr Embryonen
Die Duo Stim ist eine innovative Methode, die besonders für Frauen mit niedriger Eizellreserve oder einer schwachen Reaktion auf die Stimulation eine wertvolle Option sein kann. Durch zwei Stimulationen innerhalb eines Zyklus lassen sich in kürzerer Zeit mehr Eizellen gewinnen – und damit die Chancen auf genetisch gesunde Embryonen erhöhen.
Dr. Spies fasst zusammen: „Es ist eine Methode, die uns neue Möglichkeiten eröffnet und mit der wir immer häufiger arbeiten.“
Die doppelte Stim wird meist in Kombination mit einer genetischen Präimplantationsdiagnostik durchgeführt und eignet sich besonders für Frauen ab etwa 38 Jahren. Die Risiken entsprechen denen einer klassischen IVF-Behandlung, und eine zweite Stimulation wird nur dann durchgeführt, wenn es der Patientin nach der ersten gut geht.
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Häufige Fragen zur doppelten Stimulation
Gibt es bei der DuoStim Unterschiede zwischen der ersten und zweiten Stimulation?
Viele Frauen befürchten, dass die zweite Stimulation weniger erfolgreich sein könnte. Diese Sorge ist unbegründet: Studien zeigen, dass beide Stimulationen vergleichbare Ergebnisse liefern – sowohl bei der Anzahl der Eizellen als auch bei der Embryonenqualität.
Dr. Spies bestätigt: “Nach unseren Erfahrungen gibt es zwischen der ersten und der zweiten Stimulation in der Regel keinen Unterschied.”
Der Vorteil: Du nutzt beide Follikelwellen optimal aus, ohne Qualitätseinbußen befürchten zu müssen.
Wie viele Blastozysten entstehen bei der DuoStim?
Die Anzahl der Blastozysten hängt von mehreren individuellen Faktoren ab, unter anderem von:
- deiner Eizellreserve
- der Qualität deiner Eizellen
- der Qualität der Samenzellen
- deinem Alter
Dr. Spies erklärt: „Die Dual Stim ist im Prinzip wie eine normale Stimulation. Wir sind abhängig von der Eizellreserve, der Eizellqualität und der Qualität der Samenzellen.“
Bei guter Eizell- und Spermienqualität erreichen beim Vida Fertility Institute etwa 60 % der befruchteten Eizellen das Blastozystenstadium. Die konkrete Anzahl ist jedoch sehr individuell. Die konkrete Anzahl kann individuell variieren. Statistisch gesehen sind die Ergebnisse der ersten und zweiten Stimulation jedoch vergleichbar.
Gibt es Risiken bei der Dual Stim?
Nein, die Dual Stim ist nicht gefährlicher als eine normale IVF-Behandlung. Die Risiken entsprechen denen einer klassischen Stimulation – mit einem wichtigen Unterschied: Die zweite Stimulation wird nur dann durchgeführt, wenn es dir nach der ersten gut geht.
Dr. Katharina Spies betont: „Wenn eine Patientin nach dem ersten Zyklus unter einer Überstimulation leidet, Blutungen hat, die Medikamente nicht gut verträgt oder einfach eine Pause möchte, wird ausdrücklich empfohlen, keinen zweiten Zyklus direkt anzuschließen.”
Das bedeutet: Dein Wohlbefinden steht an erster Stelle. Die Entscheidung für oder gegen die zweite Stimulation wird immer gemeinsam mit dir getroffen – basierend darauf, wie du dich fühlst und wie dein Körper auf die erste Behandlung reagiert hat.
Wie lange gibt es die Duo Stim schon?
Die duale Stimulation wird seit etwa 5 Jahren in der Reproduktionsmedizin angewendet. Die Methode hat sich in dieser Zeit als sicher und effektiv erwiesen, besonders für Frauen mit niedriger Eizellreserve.
Ist die Dual Stim gefährlicher als eine normale IVF?
Nein, die Risiken entsprechen denen einer normalen IVF-Behandlung. Die zweite Stimulation wird nur durchgeführt, wenn es dir nach der ersten gut geht und keine Anzeichen von Überstimulation oder anderen Komplikationen vorliegen.
Wie viele Embryonen bekommt man bei einer doppelten Stimulation?
Die Anzahl hängt stark von deiner individuellen Eizellreserve und ‑qualität ab. Der Vorteil liegt darin, dass du durch zwei Stimulationen insgesamt mehr Eizellen und damit potenziell mehr Embryonen gewinnen kannst.
Kann man die doppelte Stimulation mit PRP kombinieren?
Ja, die Kombination ist möglich und wird häufig angewendet. Die PRP-Behandlung kann während der ersten Eizellentnahme durchgeführt werden, um die Reaktion in der zweiten Stimulation zu verbessern.
Muss man zwischen beiden Stimulationen nach Spanien reisen?
Nein, die meisten Kontrollen können im Heimatland durchgeführt werden. Du musst nur für die beiden Eizellentnahmen nach Spanien reisen – jeweils etwa 1–2 Tage pro Punktion.
Kann man mehrere Dual Stims hintereinander machen?
Nein, nicht unbegrenzt. Die Gesetzeslage in Spanien sieht vor: Wenn genetisch gesunde Embryonen für den Transfer vorhanden sind, müssen diese zuerst eingesetzt werden, bevor ein neuer Stimulationszyklus begonnen werden darf.
Dr. Spies erklärt: „Wenn genetisch gesunde Embryonen für den Transfer vorhanden sind, müssen diese zuerst eingesetzt werden, bevor ein neuer Stimulationszyklus begonnen werden darf.”
Das bedeutet konkret:
Nach einer DuoStim werden die Embryonen genetisch analysiert (PGT‑A). Sind transferfähige, gesunde Embryonen dabei, wird zunächst ein Embryotransfer empfohlen. Erst wenn dieser nicht erfolgreich war oder keine gesunden Embryonen vorhanden sind, kann eine weitere Stimulation durchgeführt werden.
Ziel der Regelung: Der Fokus liegt darauf, möglichst bald schwanger zu werden – nicht endlos Embryonen anzusammeln.
Was kostet die DuoStim?
Die Kosten für eine duale Stimulation sind in der Regel etwas günstiger als zwei separate IVF-Zyklen, da bestimmte Laborkosten – etwa für die genetische Analyse (PGT‑A) – zusammengefasst werden können.
Dr. Spies erklärt: „Es ist in der Regel etwas günstiger, zwei Stimulationen direkt hintereinander durchzuführen.”
Wichtig zu wissen:
Die Entscheidung für eine DuoStim sollte nicht primär aus finanziellen Gründen getroffen werden, sondern basierend auf:
- Deiner medizinischen Situation
- Deiner Eizellreserve
- Deinem persönlichen Befinden
Mehr über Vida Fertility Institute — Kinderwunschklinik in Madrid und Alicante (Spanien)
Vida Fertility ist eine führende Kinderwunschklinik mit Standorten in Madrid und Alicante, die sich auf internationale Patientinnen und komplexe Fälle spezialisiert hat. Mit 90% internationalen Patientinnen hat sich die Klinik darauf spezialisiert, Lösungen zu finden, wo andere Kliniken nicht weiterkamen.
Medizinische Exzellenz auf höchstem Niveau
Die Klinik verfügt über modernste Labortechnologie:
- Zeitraffer-Inkubationssysteme für optimale Embryonenentwicklung
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- Hochpräzise Mikroinjektionswerkzeuge (ICSI)
- Genetische Präimplantationsdiagnostik (PGT‑A)
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“Wir glauben, dass medizinische Exzellenz im Labor beginnt”, so die Philosophie der Klinik. Die hochmodernen Einrichtungen auf insgesamt 750 Quadratmetern in Madrid umfassen einen direkt ans Labor angeschlossenen OP-Bereich, drei Sprechzimmer mit neuester Ultraschalltechnik (Voluson S8) und vier komfortable Aufwachräume.
Persönliche Betreuung in deiner Sprache
Was Vida Fertility besonders auszeichnet, ist die Kombination aus Spitzentechnologie und persönlicher Betreuung:
- Durchgehende Betreuung durch dasselbe Ärzte-Team vom ersten Termin bis zum positiven Schwangerschaftstest
- Deutschsprachiges Team – komplette Kommunikation und Dokumentation auf Deutsch
- Erfahrung mit internationalen Patientinnen – die meisten Kontrollen können in deinem Heimatland durchgeführt werden
- Individuelle Behandlungspläne für jeden einzelnen Fall
Dr. Katharina Spies, die medizinische Direktorin der Madrider Klinik, ist seit 15 Jahren in Spanien tätig und führt die Klinik mit einem erfahrenen Team aus internationalen Spezialistinnen.
Weitere Informationen: https://vidafertility.com/de/














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