Moder­ne Labor­tech­ni­ken bei Kin­der­wunsch: Wel­che ver­bes­sern dei­ne Chan­cen wirk­lich?

Mitarbeiterin im Kinderwunschlabor

Du hast bereits eine oder meh­re­re Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen hin­ter dir – und es hat nicht geklappt? Dann lohnt sich ein genau­er Blick auf die moder­nen Labor­tech­ni­ken, die heu­te bei Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen zum Ein­satz kom­men. Neben der klas­si­schen Befruch­tung gibt es eine gan­ze Rei­he von Zusatz­tech­ni­ken, die einen ech­ten Unter­schied machen kön­nen. Das Pro­blem: Nicht alle sind in Deutsch­land ver­füg­bar oder erlaubt.

Wir haben Eli­sa Moya gefragt, Embryo­lo­gin an der Kin­der­wunsch­kli­nik UR Vista­her­mo­sa in Spa­ni­en. Sie arbei­tet täg­lich mit die­sen Tech­ni­ken und erklärt, für wen sie geeig­net sind – und für wen nicht.

Wer­bung // Als Blog­ge­rin bin ich recht­lich ver­pflich­tet, den Arti­kel auf­grund von Pro­dukt­er­wäh­nun­gen und Aff­li­ate­links als Wer­bung zu mar­kie­ren.

Die Exper­tin: Eli­sa Moya, Embryo­lo­gin an der Kin­der­wunsch­kli­nik UR Vista­her­mo­sa in Ali­can­te

Eli­sa Moya ist eine der Embryo­lo­gen bei UR Vista­her­mo­sa – Ali­can­te. Sie hat einen Abschluss in Bio­tech­no­lo­gie der Uni­ver­si­dad Euro­pea de Madrid. Sie hat einen Mas­ter in Repro­duk­ti­ons­me­di­zin und Gene­tik von der Uni­ver­si­dad Miguel Hernán­dez. Eli­sa spricht flie­ßend Spa­nisch und Eng­lisch und Deutsch.

War­um moder­ne Labor­tech­ni­ken bei Kin­der­wunsch so wich­tig sind

Bei einer Kin­der­wunsch­be­hand­lung pas­siert im Labor der ent­schei­den­de Teil: Hier wer­den Sper­mi­en auf­be­rei­tet, Eizel­len befruch­tet, Embryo­nen beob­ach­tet und die bes­ten für den Trans­fer aus­ge­wählt. Und genau hier set­zen die moder­nen Labor­tech­ni­ken an – bei IVF und ICSI genau­so wie bei einer Behand­lung mit Eizell­spen­de.

Eli­sa Moya sagt dazu:

„Die IVF-Tech­no­lo­gie hat vie­len Paa­ren gehol­fen, eine Fami­lie zu grün­den. Trotz­dem gibt es Fäl­le, in denen meh­re­re Zyklen nötig sind. Die Labor­tech­ni­ken, über die wir heu­te spre­chen, kön­nen die Wahr­schein­lich­keit einer Schwan­ger­schaft um 10 bis 20 Pro­zent erhö­hen.”

Zehn bis zwan­zig Pro­zent – das klingt viel­leicht nicht nach viel. Aber wenn du schon meh­re­re erfolg­lo­se Ver­su­che hin­ter dir hast, kann genau das den Unter­schied machen.

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MACS – Geschä­dig­te Sper­mi­en aus­sor­tie­ren

kön­nen im Erb­gut geschä­digt sein“Die Sper­mi­en­qua­li­tät hat einen gro­ßen Ein­fluss auf die Embryo­nen­qua­li­tät – egal ob bei IVF, ICSI oder auch bei einer Samen­spen­de. Doch ein nor­ma­les Sper­mio­gramm sagt nicht alles. Auch Sper­mi­en, die auf den ers­ten Blick gut aus­se­hen, kön­nen im Erb­gut geschä­digt sein.

Genau hier setzt MACS (Magne­tic Acti­va­ted Cell Sort­ing) an. Die Metho­de erkennt geschä­dig­te Sper­mi­en über eine Ver­än­de­rung an ihrer Zell­ober­flä­che und sor­tiert sie magne­tisch aus.

Geschä­dig­te Sper­mi­en tra­gen an ihrer Ober­flä­che eine Art „Mar­kie­rung” – ein bestimm­tes Eiweiß, das gesun­de Sper­mi­en nicht haben. Die MACS-Tech­nik nutzt eine magne­ti­sche Säu­le, die genau die­se Mar­kie­rung erkennt. Eli­sa Moya beschreibt es so: „Die beschä­dig­ten Sper­mi­en blei­ben in der Magnet­säu­le hän­gen. Die gesun­den Sper­mi­en schwim­men durch und kön­nen zur Befruch­tung ver­wen­det wer­den.”

Für wen ist MACS geeig­net?

Emp­foh­len beiNicht emp­foh­len bei
Höhe­res Alter des Man­nesSehr gerin­ge Sper­mi­en­zahl
Star­ke Schä­den im Erb­gut der Sper­mi­en (DNA-Frag­men­tie­rung)Risi­ko, zu weni­ge Sper­mi­en zu behal­ten
Wie­der­hol­te Fehl­ge­bur­ten unkla­rer Ursa­che
Schlech­te Embryo­nen­qua­li­tät in frü­he­ren Zyklen

Das Ergeb­nis: Laut Eli­sa Moya liegt die Schwan­ger­schafts­ra­te mit MACS um 10 bis 15 Pro­zent höher. Aber sie ist auch ehr­lich, wenn es um die Gren­zen geht:

„Bei Män­nern mit einer sehr gerin­gen Sper­mi­en­zahl wird die­ses Ver­fah­ren meist nicht emp­foh­len. Wäh­rend der Auf­be­rei­tung blei­ben geschä­dig­te Sper­mi­en in der Magnet­säu­le zurück – dabei kön­nen jedoch auch eini­ge ande­re Sper­mi­en ver­lo­ren gehen. Im schlimms­ten Fall blei­ben am Ende zu weni­ge oder gar kei­ne Sper­mi­en für die Behand­lung übrig.“

Lese­tipp:
Sper­mi­en ver­bes­ern: Pimp my Sperm

Micro­flui­dics – Die neue, natür­li­che Alter­na­ti­ve

Noch neu­er als MACS ist die Micro­flui­dics-Tech­nik (auch bekannt unter dem Mar­ken­na­men ZyMōt). Dabei wird die Samen­pro­be durch win­zi­ge Kanä­le gelei­tet, die den natür­li­chen Weg der Sper­mi­en im weib­li­chen Kör­per nach­ah­men. Die­se moder­ne Labor­tech­nik wird bei Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen mit IVF, ICSI und auch bei Samen­spen­den ein­ge­setzt.

„Nur die bes­ten Sper­mi­en – mit guter Beweg­lich­keit und mög­lichst gerin­gen DNA-Schä­di­gun­gen – schaf­fen es, die­se Kanä­le zu durch­lau­fen. Das hat Vor­tei­le: bes­se­re Embryo­qua­li­tät, weni­ger DNA-Schä­di­gun­gen und ein gerin­ge­res Risi­ko für Fehl­ge­bur­ten.”

Was Micro­flui­dics beson­ders inter­es­sant macht: Die Metho­de ist güns­ti­ger und ein­fa­cher als MACS – und sie braucht kei­ne auf­wen­di­ge Labor­aus­stat­tung. Eli­sa Moya ord­net das rea­lis­tisch ein:

„Die­se Metho­de ist ganz neu und hat bereits gute Erfah­run­gen gemacht. Wir arbei­ten seit etwa sechs Mona­ten damit und haben posi­ti­ve Ergeb­nis­se gese­hen. Aber da die Tech­nik noch rela­tiv neu ist, müs­sen wir noch beob­ach­ten, wie sie sich im Ver­gleich zu MACS ent­wi­ckelt.”

Das zeigt auch: Füh­ren­de Kli­ni­ken war­ten nicht ab, bis eine Stu­die zehn Jah­re alt ist. Sie set­zen neue Ent­wick­lun­gen sofort in die Pra­xis um – und beob­ach­ten die Ergeb­nis­se sys­te­ma­tisch.

Timel­ap­se-Inku­ba­tor – Embryo­nen beob­ach­ten, ohne sie zu stö­ren

Wenn du wis­sen möch­test, was nach der Befruch­tung mit dei­nen Eizel­len im Labor pas­siert, ist der Timel­ap­se-Inku­ba­tor die Tech­nik, die den größ­ten Unter­schied im Laborall­tag macht. Er kommt bei jeder Form der Kin­der­wunsch­be­hand­lung zum Ein­satz – bei IVF, ICSI und Eizell­spen­de glei­cher­ma­ßen.

Bei der her­kömm­li­chen Metho­de müs­sen Embryo­lo­gen die Embryo­nen ein­mal am Tag aus dem Inku­ba­tor neh­men, um sie unter dem Mikro­skop zu beur­tei­len. Beim Timel­ap­se-Inku­ba­tor ent­fällt das kom­plett – er zeich­net die gesam­te Ent­wick­lung auto­ma­tisch auf.

Eli­sa Moya erklärt, war­um das so wich­tig ist:

„Bei der kon­ven­tio­nel­len Metho­de müs­sen wir die Embryo­nen ein­mal am Tag aus dem Inku­ba­tor ent­neh­men und unter dem Mikro­skop bewer­ten. Auch wenn die­se Zeit­räu­me kurz sind, wer­den die Umge­bungs­be­din­gun­gen ver­än­dert. Mit Timel­ap­se wird die­ser Stress für die Embryo­nen total redu­ziert. Wir haben damit eine hoch­prä­zi­se Infor­ma­ti­on wäh­rend der gesam­ten Embryo­nen­ent­wick­lung.”

Das Ergeb­nis: Eine 10 bis 20 Pro­zent höhe­re Implan­ta­ti­ons­ra­te.

Und es gibt noch ein schö­nes Detail: „Es gibt Pati­en­ten, die sich die Vide­os wün­schen – und wir schi­cken dann die Vide­os an den Pati­en­ten.” Gera­de wenn du als inter­na­tio­na­le Pati­en­tin nach der Punk­ti­on schon wie­der zuhau­se bist, schafft das eine beson­de­re Ver­bin­dung zu dei­nen Embryo­nen.

PID – Chro­mo­so­men­ana­ly­se vor dem Trans­fer

PID (Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik) oder auch PGT‑A genannt (Pre­implan­ta­ti­on Gene­tic Test­ing for Aneu­plo­idies) ist ein Gen­test, der Chro­mo­so­men­stö­run­gen in Embryo­nen erkennt – noch bevor sie über­tra­gen wer­den. Die­se moder­ne Labor­tech­nik ist bei Kin­der­wunsch­be­hand­lun­gen beson­ders rele­vant, wenn du über 35 bist oder bereits geschei­ter­te Zyklen hin­ter dir hast.

Und genau hier zeigt sich ein ent­schei­den­der Unter­schied zwi­schen Deutsch­land und Spa­ni­en: In Deutsch­land ist Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik stark ein­ge­schränkt und nur unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen erlaubt. In Spa­ni­en gehört es zum eta­blier­ten Stan­dard.

War­um ist das so wich­tig? Eli­sa Moya erklärt:

„Embryo­nen mit einer fal­schen Anzahl an Chro­mo­so­men füh­ren nicht zu einer erfolg­rei­chen Schwan­ger­schaft oder kön­nen zur Geburt eines Kin­des mit einer gene­ti­schen Erkran­kung füh­ren – wie zum Bei­spiel Down-Syn­drom oder Tur­ner-Syn­drom. Mit der Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik kön­nen wir die Embryo­nen mit der rich­ti­gen Chro­mo­so­men­an­zahl iden­ti­fi­zie­ren.”

Wie funk­tio­niert die Biop­sie?

Am fünf­ten Tag der Kul­tur – wenn der Embryo sich zur Blas­to­zys­te ent­wi­ckelt hat (ein Sta­di­um mit über 100 Zel­len) – wer­den vor­sich­tig zwei bis vier Zel­len ent­nom­men. Wich­tig: Die Zel­len kom­men aus dem Bereich, der spä­ter die Pla­zen­ta bil­det, nicht aus dem Embryo selbst.

Für wen wird die Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik (PID / PGT‑A ) emp­foh­len?

Eli­sa Moya ist hier sehr klar: „Wir emp­feh­len PID für Frau­en ab 35 Jah­ren, für Frau­en, die nach zwei oder mehr fehl­ge­schla­ge­nen IVF-Zyklen kei­ne guten Ergeb­nis­se hat­ten, nach zwei oder mehr Fehl­ge­bur­ten, und für Frau­en, die eine Schwan­ger­schaft mit Chro­mo­so­men­an­oma­lien durch­ge­macht haben. Ab 40 emp­feh­len wir es zu 100 Pro­zent.”

Aber es gibt einen Punkt, den du ken­nen soll­test:

„Es gibt natür­lich das Risi­ko, dass kein Embryo gesund ist. Das ist auf der einer Sei­te trau­rig. Aber auf der ande­ren Sei­te kann die Pati­en­tin den­ken: Gut, dass ich die nicht über­tra­gen habe – weil sonst hät­te ich viel Zeit ver­lo­ren mit Embryo­nen, die kei­ne Schwan­ger­schaft brin­gen oder in einer Fehl­ge­burt enden.”

Das spart dir im Zwei­fel Mona­te an War­te­zeit, emo­tio­na­le Belas­tung und Geld für Trans­fers, die von vorn­her­ein kei­ne Chan­ce hat­ten.

Lese­tipp: Eizell­spen­de in Spa­ni­en – Ablauf, Kos­ten und Erfah­run­gen

Phe­no­match – Spen­der­aus­wahl mit KI

Wenn du dich für eine Eizell­spen­de oder Samen­spen­de ent­schei­dest, stellt sich eine wich­ti­ge Fra­ge: Wie wird die pas­sen­de Spen­de­rin oder der pas­sen­de Spen­der aus­ge­wählt?

In Spa­ni­en nut­zen moder­ne Kli­ni­ken dafür inzwi­schen KI-gestütz­te Platt­for­men wie Phe­no­match. Die Soft­ware gleicht nicht nur Blut­grup­pe, Haar­far­be und Augen­far­be ab, son­dern auch Gesichts­merk­ma­le und gene­ti­sche Kom­pa­ti­bi­li­tät.

„Die­se Metho­de ist viel bes­ser als es ein Mensch je könn­te – sie schaut genau, ob sich Pati­en­tin und Spen­de­rin ähneln.”

Für vie­le Paa­re ein beru­hi­gen­der Gedan­ke: Die Ärz­te berich­ten, dass Kin­der ihren Eltern oft erstaun­lich ähn­lich sehen – obwohl sie mit einer Spen­de gezeugt wur­den.

Was in Spa­ni­en mög­lich ist – und in Deutsch­land nicht

An vie­len Stel­len in die­sem Arti­kel wird deut­lich: Es gibt Tech­ni­ken und Behand­lungs­mög­lich­kei­ten, die in Spa­ni­en zum All­tag gehö­ren, in Deutsch­land aber nicht oder nur ein­ge­schränkt ver­füg­bar sind.

The­maIn Spa­ni­enIn Deutsch­land
PID / PGT‑A (Chro­mo­so­men-Scree­ning)Umfas­send erlaubt, Rou­ti­ne ab 35Stark ein­ge­schränkt
Eizell­spen­deGesetz­lich erlaubt, eta­bliertVer­bo­ten
Behand­lung als Sin­gle-FrauErlaubtEin­ge­schränkt
Embryo­kul­tur bis Tag 5 (Blas­to­zys­te)Stan­dardNicht über­all üblich
Moderns­te Labor­tech­ni­ken (MACS, Micro­flui­dics, KI)Rou­ti­ne­mä­ßig ver­füg­barTeil­wei­se ver­füg­bar
War­te­zei­tenGering bis kei­neOft meh­re­re Mona­te

Dazu kommt: UR Vista­her­mo­sa bie­tet eine kom­plet­te deutsch­spra­chi­ge Betreu­ung an. Das Embryo­lo­gie-Team infor­miert inter­na­tio­na­le Pati­en­ten täg­lich über den Stand der Embryo­nen – per Tele­fon oder E‑Mail, auf Deutsch. Wenn du nach der Punk­ti­on wie­der zuhau­se bist, weißt du trotz­dem jeden Tag, wie es dei­nen Embryo­nen geht.

Lese­tipp: IVF in Spa­ni­en – Ablauf und Erfah­run­gen

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Garan­tie­pro­gram­me – Finan­zi­el­le Sicher­heit bei der Behand­lung

Ein The­ma, das vie­le Paa­re bewegt: Was pas­siert, wenn die Behand­lung nicht klappt – und ich habe tau­sen­de Euro aus­ge­ge­ben?

UR Vista­her­mo­sa bie­tet dafür spe­zi­el­le Garan­tie­pro­gram­me an. Das Pro­gramm „Secu­re Feet” kom­bi­niert IVF mit PID / PGT‑A zu einem Paket­preis. Ent­hal­ten sind alle Labor­tech­ni­ken (MACS, Timel­ap­se, Scrat­ching), die Medi­ka­men­te und alle Trans­fers. Wenn es zu kei­ner Schwan­ger­schaft kommt, erhältst du eine voll­stän­di­ge Rück­erstat­tung.

Sol­che Pro­gram­me gibt es in deut­schen Kli­ni­ken in die­ser Form kaum. Sie zei­gen, wie viel Ver­trau­en die Kli­nik in ihre eige­nen Metho­den hat – und sie geben dir finan­zi­el­le Pla­nungs­si­cher­heit in einer Pha­se, die ohne­hin emo­tio­nal belas­tend ist.

Häu­fig gestell­te Fra­gen

Was sind moder­ne Labor­tech­ni­ken bei Kin­der­wunsch? 

Moder­ne Labor­tech­ni­ken sind Zusatz­ver­fah­ren, die über die klas­si­sche IVF- oder ICSI-Behand­lung hin­aus­ge­hen. Dazu gehö­ren unter ande­rem MACS und Micro­flui­dics (zur Aus­wahl der bes­ten Sper­mi­en), Timel­ap­se-Inku­ba­to­ren (zur Embryo­über­wa­chung), PGT‑A (gene­ti­sche Unter­su­chung von Embryo­nen) und KI-gestütz­te Spen­der­aus­wahl. Sie kom­men bei IVF, ICSI und Eizell­spen­de glei­cher­ma­ßen zum Ein­satz.

Was ist MACS und wie funk­tio­niert es? 

MACS steht für Magne­tic Acti­va­ted Cell Sort­ing. Die Tech­nik nutzt eine magne­ti­sche Säu­le, um geschä­dig­te Sper­mi­en von gesun­den zu tren­nen. Geschä­dig­te Sper­mi­en tra­gen ein bestimm­tes Eiweiß (Phos­pha­ti­dyl­se­rin) an der Ober­flä­che, das vom Magne­ten erkannt wird. Die gesun­den Sper­mi­en pas­sie­ren die Säu­le und wer­den für die Befruch­tung ver­wen­det. Die Schwan­ger­schafts­ra­te steigt dadurch um 10 bis 15 Pro­zent.

Was ist der Unter­schied zwi­schen MACS und Micro­flui­dics? 

Bei­de Metho­den wäh­len die bes­ten Sper­mi­en aus – aber auf unter­schied­li­che Wei­se. MACS nutzt Magnet­tech­no­lo­gie, um geschä­dig­te Sper­mi­en zu erken­nen und aus­zu­sor­tie­ren. Micro­flui­dics (z. B. ZyMōt) lei­tet die Samen­pro­be durch win­zi­ge Kanä­le, die den natür­li­chen Weg im Kör­per nach­ah­men. Nur die beweg­lichs­ten und gesün­des­ten Sper­mi­en schaf­fen es hin­durch. Micro­flui­dics ist neu­er, ein­fa­cher und güns­ti­ger als MACS.

Ist PID (Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik) bzw. PGT‑A in Deutsch­land erlaubt? 

In Deutsch­land ist die gene­ti­sche Unter­su­chung von Embryo­nen auf Chro­mo­so­men­stö­run­gen (Aneu­plo­idi­en) stark ein­ge­schränkt und nur unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen mög­lich. In Spa­ni­en ist PGT‑A umfas­send erlaubt und wird ab 35 Jah­ren stan­dard­mä­ßig emp­foh­len. Das ist einer der Haupt­grün­de, war­um Paa­re für ihre Kin­der­wunsch­be­hand­lung nach Spa­ni­en gehen.

Wer­den Embryo­nen durch die PID (Prä­im­plan­ta­ti­ons­dia­gnos­tik) beschä­digt? 

Nein. Die Zel­len wer­den aus der äuße­ren Zell­schicht ent­nom­men – dem Teil des Embry­os, der spä­ter die Pla­zen­ta bil­det ent­nom­men – dem Teil des Embry­os, der spä­ter die Pla­zen­ta bil­det, nicht das Kind. Die Biop­sie wird von hoch­spe­zia­li­sier­ten Embryo­lo­gin­nen durch­ge­führt, die jah­re­lan­ge Erfah­rung mit die­ser Tech­nik haben.

Lohnt sich ein Timel­ap­se-Inku­ba­tor wirk­lich?

 Ja. Die Implan­ta­ti­ons­ra­te steigt durch Timel­ap­se um 10 bis 20 Pro­zent. Der Grund: Die Embryo­nen müs­sen nicht mehr aus dem Inku­ba­tor ent­nom­men wer­den, was Stress redu­ziert. Gleich­zei­tig kön­nen Embryo­lo­gen die kom­plet­te Ent­wick­lung beob­ach­ten und den bes­ten Embryo für den Trans­fer aus­wäh­len. Das gilt bei IVF, ICSI und Eizell­spen­de.

Was kos­tet eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung mit moder­nen Labor­tech­ni­ken in Spa­ni­en? 

Die Kos­ten vari­ie­ren je nach Kli­nik und Umfang der Behand­lung. UR Vista­her­mo­sa bie­tet Paket­prei­se und Garan­tie­pro­gram­me (z. B. „Secu­re Feet”) an, die alle Labor­tech­ni­ken, Medi­ka­men­te und Trans­fers beinhal­ten – mit voll­stän­di­ger Rück­erstat­tung bei aus­blei­ben­dem Erfolg.

Wie läuft eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung in Spa­ni­en ab, wenn ich in Deutsch­land lebe? 

Du reist in der Regel zwei Mal nach Spa­ni­en: zur Eizell­ent­nah­me (Punk­ti­on) und zum Embryo­trans­fer. Die hor­mo­nel­le Sti­mu­la­ti­on wird von dei­nem Gynä­ko­lo­gen in Deutsch­land beglei­tet. Wäh­rend der gesam­ten Behand­lung bist du über die deutsch­spra­chi­ge Abtei­lung in engem Kon­takt mit dem Team.

Kann ich mich als allein­ste­hen­de Frau in Spa­ni­en behan­deln las­sen? 

Ja. In Spa­ni­en ist eine Kin­der­wunsch­be­hand­lung für Sin­gle-Frau­en und gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re gesetz­lich erlaubt – mit Samen­spen­de, Embryo­nen­spen­de oder auch Eizell­spen­de.

Claudia
Aut­hor: Clau­dia

Clau­dia hat über 10 Jah­re Kin­der­wunsch-Erfah­rung — sie ist Endo­me­trio­se-Figh­te­rin, IVF-Ken­ne­rin, ICSI-Schwes­ter, Pimp my Eggs Befür­wor­te­rin und Initia­to­rin der Kin­der­wunsch-Bewe­gung #1von7

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