So funktioniert trackle: Von der Messung bis zur Auswertung in 3 Schritten
Du möchtest wissen, wie trackle genau funktioniert? Das System zur Zyklus- und Fruchtbarkeitsbeobachtung kombiniert moderne Technologie mit der bewährten symptothermalen Methode. In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie trackle dir dabei hilft, deinen Zyklus besser zu verstehen – egal ob du schwanger werden möchtest, verhüten willst oder einfach deinen Körper besser kennenlernen willst.
Wie funktioniert trackle?
trackle ist ein System zur Zyklusbeobachtung, das auf der symptothermalen Methode basiert. Das Besondere: Ein kleiner Vaginalsensor misst während des Schlafs automatisch deine Körperkerntemperatur. Die Daten werden über eine Aufbewahrungsbox an die trackle App übertragen, wo sie gemeinsam mit deinen Beobachtungen zum Zervixschleim ausgewertet werden.
Das System besteht aus drei Komponenten:
- Einem Vaginalsensor zur Temperaturmessung
- Einer Aufbewahrungsbox mit Bluetooth-Funktion
- Der trackle App für dein Smartphone
Anders als beim klassischen Basalthermometer musst du nicht jeden Morgen zur gleichen Zeit messen oder daran denken, deine Temperatur einzutragen. trackle übernimmt die Messarbeit für dich, während du schläfst.
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Schritt 1: Messung der Körperkerntemperatur im Schlaf mit dem Vaginalsensor
Der erste und wichtigste Schritt erfolgt nachts, während du schläfst. Du führst den kleinen, medizinisch zertifizierten Vaginalsensor vor dem Schlafengehen ein – ähnlich wie einen Tampon. Der Sensor aus biokompatiblem Silikon ist weich, flexibel und sitzt bequem.
So funktioniert die Messung: Der Sensor misst kontinuierlich deine Körperkerntemperatur über die gesamte Nacht hinweg. Mindestens vier Stunden Tragezeit sollten es sein, damit aussagekräftige Daten entstehen. Aus allen gemessenen Werten ermittelt trackle automatisch die niedrigste Temperatur der Nacht – deine Basaltemperatur.
Der Vorteil dieser Messmethode: Du musst nicht zur gleichen Uhrzeit aufwachen oder direkt nach dem Aufwachen bewegungslos im Bett liegen bleiben. Der Sensor erfasst die zuverlässigsten Werte genau dann, wenn dein Körper am meisten entspannt ist.
Die Körperkerntemperatur steigt nach dem Eisprung durch das Hormon Progesteron um etwa 0,2 bis 0,5 Grad Celsius an. Diese Veränderung ist ein verlässlicher Indikator für die fruchtbare und unfruchtbare Phase deines Zyklus.

Lesetipp:
Meine persönlichen Erfahrungen mit trackle
Schritt 2: Übertragung der Temperaturdaten über die Aufbewahrungsbox in die App
Morgens nach dem Aufstehen nimmst du den Sensor heraus und legst ihn in die mitgelieferte Aufbewahrungsbox. Diese Box hat mehrere Funktionen: Sie reinigt den Sensor, lädt ihn auf und überträgt die gemessenen Daten an deine trackle App.
Der Ablauf der Datenübertragung: Sobald du den Sensor in die Box legst und dein Smartphone in der Nähe ist, werden die Temperaturdaten automatisch per Bluetooth an die App gesendet. Du musst nichts weiter tun – keine Kabel anschließen, keine Knöpfe drücken. Die Übertragung erfolgt im Hintergrund.
Die Aufbewahrungsbox nutzt UV-C-Licht zur Reinigung des Sensors und sorgt dafür, dass er für die nächste Nacht wieder vollständig aufgeladen ist. So ist das System jeden Abend einsatzbereit.
Falls die Bluetooth-Verbindung einmal nicht sofort funktioniert (zum Beispiel wenn dein Handy ausgeschaltet war), speichert der Sensor die Daten bis zu 30 Nächte. Sobald die Verbindung wieder steht, werden alle Messwerte nachträglich synchronisiert.
Schritt 3: Auswertung der Daten mit der symptothermalen Methode in der trackle App
In der trackle App läuft die eigentliche Auswertung ab. trackle nutzt die symptothermale Methode nach den Regeln der Sensiplan-Methode – eine wissenschaftlich anerkannte und zuverlässige Methode zur Zyklusbeobachtung.
Die symptothermale Methode kombiniert zwei Körpersignale:
- Die Basaltemperatur (sympto = Symptom)
- Die Beschaffenheit des Zervixschleims (thermal = Temperatur)
Die App erstellt aus deinen Temperaturdaten eine Zykluskurve. Dort kannst du genau sehen, wann deine Temperatur ansteigt und wie sich dein Zyklus entwickelt. Die Auswertung erfolgt nach einem festen Regelwerk, das bestimmt, wann die fruchtbare Phase beginnt und endet.
trackle zeigt dir täglich deinen aktuellen Fruchtbarkeitsstatus an: Bist du heute fruchtbar oder unfruchtbar? Diese Information basiert auf der Auswertung deiner bisherigen Zyklusdaten und den aktuellen Messwerten.

Die Bedeutung der Zervixschleimbeobachtung für die Auswertung
Die Temperaturmessung allein reicht für eine sichere Auswertung nicht aus. Deshalb spielt die Beobachtung deines Zervixschleims eine zentrale Rolle bei der symptothermalen Methode.
Was ist Zervixschleim? Der Zervixschleim wird vom Gebärmutterhals produziert und verändert sich im Laufe deines Zyklus. An unfruchtbaren Tagen ist er oft kaum vorhanden oder zäh. In der fruchtbaren Phase wird er zunehmend flüssiger, spinnbar und erinnert an rohes Eiweiß – optimale Bedingungen für Spermien.
In der trackle App trägst du täglich ein, welche Qualität dein Zervixschleim hat. Das dauert nur wenige Sekunden und gibt dem System wichtige zusätzliche Informationen für die Auswertung.
Die Kombination aus Temperatur und Zervixschleim macht die symptothermale Methode so zuverlässig. Der Zervixschleim zeigt den Beginn der fruchtbaren Phase an, die Temperatur bestätigt ihren Abschluss. Erst wenn beide Körperzeichen zusammenpassen, zeigt trackle dir einen unfruchtbaren Tag an.

Anzeige des Fruchtbarkeitsstatus und Zyklusphasen in der App
Die trackle App bereitet alle Informationen übersichtlich auf, sodass du auf einen Blick siehst, wo du in deinem Zyklus stehst.
Das zeigt dir die App:
- Deinen aktuellen Fruchtbarkeitsstatus (fruchtbar oder unfruchtbar)
- Deine Temperaturkurve mit allen gemessenen Werten
- Die verschiedenen Zyklusphasen (Menstruation, Follikelphase, Eisprung, Lutealphase)
- Den voraussichtlichen Zeitpunkt deiner nächsten Periode
- Deine eingetragenen Zervixschleimbeobachtungen
Ein Ampelsystem macht die Anzeige besonders einfach: Rot steht für fruchtbare Tage, grün für unfruchtbare Tage. So weißt du sofort, wie dein aktueller Fruchtbarkeitsstatus ist.
Die App lernt mit der Zeit deinen individuellen Zyklus kennen. Je länger du trackle nutzt, desto präziser werden die Auswertungen und Vorhersagen. Besonders wenn du schwanger werden möchtest, hilft dir die App dabei, deine fruchtbarsten Tage zu erkennen.

Praktische Anwendung: Tipps für den Alltag mit trackle
trackle ist für den täglichen Gebrauch konzipiert und lässt sich gut in deinen Alltag integrieren. Hier ein paar Tipps, die dir den Start erleichtern:
Abends: Führe den Sensor direkt vor dem Schlafengehen ein. Am besten machst du dir eine Routine daraus – zum Beispiel nach dem Zähneputzen oder als Teil deiner Abendhygiene. So vergisst du es nicht.
Morgens: Nimm den Sensor heraus, sobald du aufstehst, und lege ihn in die Box. Stelle die Box an einen festen Platz in deiner Nähe (zum Beispiel auf den Nachttisch), damit die Bluetooth-Verbindung funktioniert. Trage dann deinen Zervixschleim in die App ein – das dauert wirklich nur einen Moment.
Unterwegs: Die Aufbewahrungsbox ist klein und passt in jede Handtasche. Wenn du verreist, nimm einfach das Ladekabel für die Box mit. Der Sensor selbst hält mehrere Nächte durch, falls du die Box mal nicht dabei hast.
Bei Schichtarbeit oder unregelmäßigen Schlafzeiten: trackle funktioniert auch, wenn du nicht jeden Tag zur gleichen Zeit schläfst. Wichtig ist nur, dass du mindestens vier Stunden am Stück schläfst. Das System erkennt automatisch die niedrigste Temperatur der Ruhephase.
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Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems
trackle ist ein Medizinprodukt der Klasse IIb und erfüllt alle europäischen Sicherheitsstandards. Der Sensor besteht aus medizinischem Silikon, das auch in anderen medizinischen Produkten verwendet wird und sehr gut verträglich ist.
Die Zuverlässigkeit des Systems: Die symptothermale Methode, auf der trackle basiert, hat einen Pearl-Index von 0,4 bei perfekter Anwendung. Das bedeutet, sie ist eine der zuverlässigsten natürlichen Methoden zur Zyklusbeobachtung. Die Genauigkeit der Temperaturmessung liegt bei ± 0,05 Grad Celsius.
Wichtig zu wissen: trackle ist ein Tool zur Zyklusbeobachtung und zum Erkennen der fruchtbaren Tage. Wenn du schwanger werden möchtest, zeigt dir das System, wann die beste Zeit dafür ist. Für die Verhütung solltest du dich von deinem Frauenarzt oder einer Beratungsstelle beraten lassen, ob die symptothermale Methode für dich geeignet ist.
Die App speichert deine Daten verschlüsselt und DSGVO-konform auf deutschen Servern. Deine persönlichen Gesundheitsdaten bleiben geschützt und werden nicht an Dritte weitergegeben.
Fazit zur Funktion von trackle
trackle macht die Zyklusbeobachtung mit der symptothermalen Methode einfach und alltagstauglich. Die automatische Messung im Schlaf nimmt dir viel Arbeit ab, und die App liefert dir täglich klare Informationen über deinen Fruchtbarkeitsstatus. Egal ob du schwanger werden möchtest oder deinen Körper einfach besser verstehen willst – trackle begleitet dich zuverlässig auf diesem Weg.
Hast du selbst Erfahrungen mit trackle oder der symptothermalen Methode gemacht? Teile deine Geschichte gerne in den Kommentaren!
Häufige Fragen zur Funktionsweise von trackle
Muss ich den trackle Sensor die ganze Nacht tragen?
Mindestens vier Stunden sollten es sein, damit die Messung aussagekräftig ist. Die meisten Nutzerinnen tragen ihn die gesamte Nacht und empfinden das als sehr bequem.
Was passiert, wenn ich eine Nacht vergesse mit trackle zu messen?
Das ist kein Problem. Die App kann einzelne fehlende Messwerte ausgleichen. Wenn du mehrere Nächte hintereinander nicht misst, kann die Auswertung allerdings eingeschränkt sein.
Funktioniert trackle bei unregelmäßigen Zyklen?
Ja, trackle funktioniert auch bei unregelmäßigen Zyklen. Das System wertet jeden Zyklus individuell aus und benötigt keine feste Zykluslänge. Gerade bei unregelmäßigen Zyklen kann trackle dir helfen, Muster zu erkennen.
Kann ich trackle während der Periode nutzen?
Ja, der Sensor kann auch während der Menstruation getragen werden. Falls du dich damit unwohl fühlst, kannst du in dieser Zeit pausieren – die ersten Tage des Zyklus sind ohnehin unfruchtbar.
Wie lange hält der trackle Sensor?
Bei normaler Nutzung hält der trackle-Sensor etwa zwei Jahre. Die Aufbewahrungsbox ist länger nutzbar.
Spüre ich den Sensor beim Tragen?
Die meisten Nutzerinnen spüren den Sensor nach dem Einführen nicht mehr. Er sitzt ähnlich wie ein Tampon und passt sich der Körperform an.










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